Freund/Kadenbach: Regierungschefs dürfen Klimaschutz-Vorreiterrolle der EU nicht opfern

SPÖ-Europaabgeordnete betonen Vereinbarkeit von ambitionierten Klimazielen und der Schaffung neuer Jobs

Wien (OTS/SK) - Beim heute beginnenden EU-Klimagipfel in Brüssel wird eine Einigung zwischen den Staats- und Regierungschefs über die Ziele der Klima- und Energiepolitik der Europäischen Union bis 2030 erwartet. Karin Kadenbach, SPÖ-Europaabgeordnete und Mitglied im Umweltausschuss des EU-Parlaments, betont, wie wichtig ambitionierte und rechtlich bindende Klimaziele sind: "Mit entsprechenden Investitionen können Emissionen abgebaut und Erneuerbare Energien ausgebaut werden. Dies trägt zu einer nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Wirtschaft bei, die das enorme Potenzial nutzen und tausende neuer 'green jobs' schaffen kann. Die Vorreiter-Rolle der EU beim Klimaschutz darf auf keinen Fall geopfert werden." ****

"Die Blockierer müssen sich vom Gedanken verabschieden, dass Klimaschutz und die Schaffung von Arbeitsplätzen unvereinbar sind", zeigt sich auch Eugen Freund, SPÖ-EU-Abgeordneter und Mitglied im Industrie- und Energieausschuss, überzeugt. "Wir müssen unbedingt die Unternehmen und die unzähligen Arbeitsplätze, die daran hängen, mit einbeziehen. Mit dem von Juncker angekündigten 300-Milliarden-Investitionspaket lässt sich vieles erreichen. Der Investitionsplan muss sich aber am Prinzip der Nachhaltigkeit orientieren", sagt Freund.

Das EU-Parlament hatte sich bereits im Februar für 40 Prozent CO2-Reduktion, einen 30-Prozent-Anteil Erneuerbarer Energien sowie für eine 40-prozentige Steigerung bei Energieeffizienz bis zum Jahr 2030 ausgesprochen.

"Was Europa fehlt, ist ein ganzheitlicher Zugang, der die Lösung wirtschaftlicher Probleme und Umwelt- und Klimabelange vereint und ihnen eine gemeinsame bindende Rechtsbasis gibt", so Kadenbach. "Es besteht hier absolut kein Widerspruch und ich bin überzeugt, dass es möglich ist, Europas Wirtschaft umweltverträglicher und wettbewerbsfähiger auf Kurs zu bringen - vor allem mit Investitionen in Erneuerbare Energien und entsprechende Energieeffizienz", betont auch Freund.

"Die EU muss beim UN-Klimagipfel nächstes Jahr in Paris mit geeinter Stimme auftreten! Daher ist das Ergebnis des Gipfels heute und morgen ein wichtiges Signal und eine Messlatte", sagt Kadenbach abschließend. (Schluss) sc/mp

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