Nationalrat - Königsberger-Ludwig: Mit Gesundheitsministerin Oberhauser werden wir die Reform gut ins Ziel bringen

Das solidarische, inklusive Gesundheitssystem Österreichs ist eines der besten der Welt

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Behinderten-Sprecherin Ulrike Königsberger-Ludwig betonte in ihrer Rede zur dringlichen Anfrage, dass das österreichische Gesundheitssystem hervorragend funktioniere: "Wir haben 98 Prozent aller Menschen im System erfasst. Alle Menschen, egal wo, haben Zugang zu Gesundheitsversorgung. Das ist eines der besten Systeme der Welt."****

Die Abgeordnete lobt die gute und sachliche Diskussion, verwehrt sich aber gegen Untergriffe: "Die Gesundheitsministerin ist seit 52 Tagen im Amt, es ist klar, dass sie noch nicht alles umsetzen hat können. Geben wir ihr und der Reform etwas Zeit."

Gemeinsam im Sinne der PatientInnen zu planen, sei das Ziel, so Königsberger-Ludwig. Dazu seien im Zuge der Reform erstmals alle Beteiligten an einen Tisch gebracht worden. "Erstmals gibt es eine Koordinierung zwischen dem niedergelassenen Bereich und den Krankenanstalten. Das werden die PatientInnen auch merken", führt die Behinderten-Sprecherin aus. Mit den 15A-Vereinbarungen sei es zudem auch möglich, gemeinsam die besten Strukturen zu schaffen. Gleichzeitig macht Königsberger-Ludwig klar, dass es regional spezifische Lösungen brauche: "Der best point of service ist in jeder Region verschieden. Das können wir nicht zentralistisch festlegen. Wir müssen schauen, was jede Region braucht und danach handeln."

Die Behinderten-Sprecherin führt weiter wichtige Schritte an, die gesetzt wurden, um die Reform im Sinne der partnerschaftlichen Zielsteuerung auf den Weg zu bringen: "Es gibt Ziel- und Maßnahmenkataloge, welche strategische Zielsetzungen und operative Maßnahmen genauso enthalten wie ein Monitoring, welches für die Zielerreichung von großer Bedeutung ist. Deswegen sind alle relevanten Dokumente auf der Seite des Gesundheitsministeriums für alle BürgerInnen, aber auch die LeistunsgerbringerInnen zugänglich."

Die Gesundheitsreform sei unter Einbeziehung aller PartnerInnen auf dem Weg: "Wir haben ein inklusives Gesundheitssystem, das solidarisch finanziert wird. Das ist gut so. Ich möchte nicht, dass Gesundheit Privatsache wird. Mit Gesundheitsministerin Oberhauser können wir die Gesundheitsreform gut ins Ziel bringen." (Schluss) up/sn

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