Nationalrat - Feichtinger: Möglichkeit des temporäreren Verbots ein wichtiger Schritt

Österreich hat strenge Frackinggesetze und setzt sich auf EU-Ebene für hohe Standards ein

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Abgeordneter Klaus Uwe Feichtinger betonte heute im Nationalrat die strengen Gesetze, die schon derzeit für Fracking in Österreich gelten: "Wir haben strengere Gesetze als in der EU und setzen uns natürlich auch dort für hohe Standards ein." ****

Dass zukünftig temporäre Frackingverbote erlassen werden können, sieht der Abgeordnete als wichtigen Schritt. "Das ist das Ergebnis von monatelangen Diskussionen im Umweltausschuss und ich halte das temporäre Verbot für eine gute Maßnahme", erklärt Feichtinger.

Fracking wäre in Österreich aus ökologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten gar nicht vertretbar, da die geologische Struktur das nicht zulasse. "Die Gewinnung von Schiefergas ist klar geregelt. Dabei ist eine Überprüfung der Auswirkungen auf die Umwelt zu unternehmen", erläutert Feichtinger.

Der Fokus liege aber ohnehin auf erneuerbarer Energie, der Energieeffizienz und dem Ausbau der europaweiten Energieinfrastruktur. Feichtinger macht zudem klar, dass eine breite Mehrheit der Bevölkerung Fracking ablehne: "In Vorarlberg haben 60.000 Menschen eine Petition gegen eine beabsichtigte Förderung von Fracking in Baden Württemberg unterschrieben."

Feichtinger betonte zudem, dass der Minister dazu aufgefordert sei, mögliche weitere und strengere Regelungen zu überprüfen: "Damit soll sichergestellt werden, dass das österreichische Trinkwasser vor möglichen negativen Auswirkungen des Fracking geschützt bleibt. Hierfür ist ein temporäres Verbot der kommerziellen Nutzung ein gangbarer Weg." (Schluss) up/sn/mp

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