EGB-Ségol: Mit gut dotiertem Investitionsprogramm Nachfrage ankurbeln

10 Prozent Arbeitslose, jedeR fünfte ArbeitnehmerIn ist nur teilzeitbeschäftigt

Brüssel (OTS/EGB) - Vor dem EU-Gipfel am 23. Oktober weist der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) darauf hin, dass im zweiten Quartal 2014 das Wachstum des BIP nur mehr 1,3 Prozent ausmacht, nach immerhin noch 1,5 Prozent im ersten Quartal. Auch im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres ist das Wachstum zurückgegangen. Die Arbeitslosigkeit in der EU beträgt 10,1 Prozent. Im Jahr 2013 waren 19,5 Prozent aller ArbeitnehmerInnen teilzeitbeschäftigt - um drei Millionen mehr als 2008. Daraus ist ersichtlich, dass die Nachfrage nach Arbeit stärker zurückgegangen ist, als man von den Arbeitslosenzahlen ablesen kann.

"Europa braucht ein massives Investitionsprogramm", fordert EGB-Generalsekretärin Bernadette Ségol, "öffentliche Investitionen sind notwendig, um private Investitionen anzukurbeln. Der von Jean-Claude Juncker angekündigte Investitionsplan muss mit ausreichend Geld ausgestattet werden, damit er auch etwas bewirken kann." Weitere Reformen, wie sie in den Krisenländern im Süden stattgefunden hätten, lehnt der EGB ab. "Weitere Arbeitsmarktreformen, die die Beschäftigung schwächen und für niedrigere Löhne sorgen, würden die wirtschaftliche Unsicherheit erhöhen und Europa weiter in die Rezession drängen", so Ségol.

Informationen zum vom EGB geforderten Investitionsprogramm:
http://www.oegb-eu.at/servlet/ContentServer?pagename=S05/Page/Index&n
=S05_0.a&cid=1410170967515
Website des EGB: www.etuc.org

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