Nationalrat - Lueger: "Sternenkinder" können künftig im Personenstandsregister eingetragen werden

Zentrales Personenstandsregister ab November 2014: BürgerInnen dürfen keine Nachteile haben

Wien (OTS/SK) - Einen wichtigen Antrag, den alle Parlamentsparteien unterstützen, hat heute SPÖ-Familiensprecherin Angela Lueger in der Nationalratssitzung eingebracht. Künftig können fehlgeborene Kinder unter 500 Gramm Geburtsgewicht auf Wunsch der Eltern ins Personenstandsregister eingetragen werden. Für Lueger nicht nur rechtlich und familienpolitisch notwendig, sondern "eine Frage der Menschlichkeit". ****

Bisher galt für die Eintragung von Fehlgeborenen in das Personenstandsregister die Grenze von 500 Gramm Geburtsgewicht; diese Grenze soll nun fallen, so der Inhalt des Entschließungsantrages, der auf eine Petition zurückgeht. Lueger: "Diese Regelung kann den Schmerz der Eltern nicht lindern, aber sie soll ihnen einen würdigen Abschluss ermöglichen."

Weiters nahm Lueger in ihrem Debattenbeitrag Bezug auf die Novelle zum Personenstandsregister. Mit November 2014 soll nun das Zentrale Personenstandsregister seinen Betrieb aufnehmen, leider gebe es im System aber noch "technische Kinderkrankheiten". Die BürgerInnen dürften aber durch die Umstellung keine Nachteile haben. Der heutige Gesetzesbeschluss soll vorsorgen, falls es in der Anfangs- und Umstellungsphase zu technischen Ausfällen kommt, dass die BürgerInnen auch dann rasch zu ihren Dokumenten kommen, erläuterte Lueger. (Schluss) ah/up

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