"Am Schauplatz"-Reportage "Gutes Geld" am 23. Oktober im ORF

Wien (OTS) - Es herrscht Krisenstimmung: So mancher, der jetzt noch Geld hat, fürchtet es zu verlieren und die, die finanziell in der Klemme stecken, sehen keinen Ausweg. In so einer Situation haben ungewöhnliche Ideen Konjunktur, wie Robert Gordon in der in HD produzierten "Am Schauplatz"-Reportage "Gutes Geld" - zu sehen am Donnerstag, dem 23. Oktober 2014, um 21.05 Uhr in ORF 2 - berichtet:
Man könnte zum Beispiel seine eigenen Talente gegen die Fähigkeiten anderer tauschen und Leistungen - ganz ohne Geld - Stunde für Stunde gegenrechnen.

Das klingt für viele wunderbar gerecht und durchschaubar. Ganz im Gegensatz zu dem, was sie von den Banken annehmen. Franz Hörmann, Professor an der Wirtschaftsuniversität, warnt seit Jahren, dass die Banken unser Geld "aus der Luft" erzeugen würden. Hinter dem Geld, so wie es auf unseren Girokonten als Schuldverschreibung notiert sei, stehe überhaupt kein Wert. Ein System, das - und da sind sich die Geldkritiker aus dem Internet, aber auch manche Wirtschaftswissenschafter einig - demnächst zusammenbrechen könnte.

Aber was dann? Die einen träumen von der Rückkehr zur Tauschwirtschaft. Sie kochen Tomatensauce ein und züchten Geflügel, um diese Produkte dann bei Gleichgesinnten gegen andere Waren einzutauschen. Andere wiederum propagieren als Alternative ein "gutes Geld" - eines, das ganz ohne Zinsen und Inflation auskommt. Aber kann so ein System tatsächlich funktionieren?

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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