"Eco" am 23. Oktober: Impfstoff gesucht - Ebola und die österreichische Pharmaindustrie

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert das in HD produzierte ORF-Wirtschaftsmagazin "Eco" am Donnerstag, dem 23. Oktober 2014, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Impfstoff gesucht: Ebola und die österreichische Pharmaindustrie

Die Welt sieht hilflos zu, wie das tödliche Ebola-Virus in Westafrika wütet, doch der Ruf nach einer Therapie wird immer lauter. Allerdings scheint die Zahl der Erkrankungen - bis jetzt ein paar tausend - zu gering für die Arzneimittelhersteller, um den teuren Forschungsmotor anzuwerfen. Für die Entwicklung eines Impfstoffs muss man rund eine Milliarde Euro in die Hand nehmen, wird argumentiert. Und das Risiko, dass ein Erreger verschwindet, bevor die teure Forschung abgeschlossen ist, ist groß. Die Pharmaindustrie ist ihren Aktionären verpflichtet und die wollen Gewinne und Dividenden sehen. Daher konzentriert man sich auf die Krankheitsbilder der reichen Industrienationen. Ebola ist nur eine von vielen "vergessenen Krankheiten", wie die WHO sie nennt, die kaum ins Visier der Pharmaforscher geraten. Doch hat eine österreichische Entwicklung eine wichtige Komponente zum experimentellen Ebola-Medikament ZMapp beigetragen. Was aber auch bei uns sichtbar wird: Selbst mit den hellsten Köpfen kann eine kleine Forschernation nur punktuell zur Bekämpfung des tödlichen Virus beitragen, besonders wenn die öffentlichen Mittel aufgrund von Hypo-Desaster und Co. knapper werden, berichten Sabina Riedl und Bettina Fink.

Banken verunsichert: Was der Stresstest aufdecken wird

Am Donnerstag ist es so weit: 130 sogenannte "systemrelevante" Banken im Euroraum - darunter sechs aus Österreich - erhalten elektronische Post von der EZB in Frankfurt. Ihnen wird mitgeteilt, ob sie den Stresstest bestanden haben und sie der permanenten Aufsicht der Europäischen Zentralbank unterstellt werden können. Die Öffentlichkeit wird dann am Sonntag über die Ergebnisse des Stresstests informiert. An einem Sonntag, weil weltweit die Börsen geschlossen haben. Jedenfalls steht nicht weniger als die Zukunft der größten Banken des Euro-Raums auf dem Spiel. Fällt ein Kandidat beim Belastungstest durch und kann für die betroffene Bank kein plausibles Sanierungspaket geschnürt werden, wird die EZB darauf bestehen, dass das Institut abgewickelt wird, also vom Markt verschwinden muss. Österreich beispielsweise hat so einen Durchfall-Kandidaten - die ÖVAG, das Spitzeninstitut des Volksbankensektors. Seine Abwicklung ist freilich schon beschlossene Sache. Ein Bericht von Günther Kogler.

Erfolgreich in Frankreich: Salzburger Parfümeur punktet mit kreativer Seriosität

Wer hier Erfolg hat, der kann sich sehen lassen. Gleich neben Grasse, dem Zentrum der Parfumproduktion in Südfrankreich, hat ein Österreicher ein florierendes Unternehmen aufgebaut. Der Salzburger Andreas Freytag von Loringhoven beliefert die Parfum- und Kosmetikindustrie ebenso wie Waschmittelhersteller und die Automobilindustrie, Großkaufhäuser und Flughäfen. Die Konkurrenz ist groß, die Herausforderungen dementsprechend. Sein Erfolgsrezept erklärt der Parfümeur in "Eco". Er habe die französische Verrücktheit und Kreativität mit der österreichischen Seriosität verbunden. Eine Reportage aus Südfrankreich und Paris von Eva Twaroch.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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