Kadenbach: Medizinprodukte bleiben Dank SP-Druck im Gesundheitsressort der EU-Kommission

SPÖ-EU-Abgeordnete erfreut über Juncker-Kehrtwende bei EU-Zuständigkeit für Medizinprodukten

Wien (OTS/SK) - "Der Plan von Jean-Claude Juncker zur Verschiebung der Arzneimittelzulassung ins Industrieressort der Kommission ist passé", ist Karin Kadenbach, SPÖ-EU-Abgeordnete und Mitglied im Gesundheitsausschuss, erfreut. "Der Druck der SozialdemokratInnen und der Zivilgesellschaft hat gewirkt. Für uns ist klar, dass Medizinprodukte keine gewöhnlichen Konsumgüter sind. Strenge Kontrollen und hohe Standards ohne Einfluss der Pharmalobby sind nur im Gesundheitsressort möglich. Alles andere wäre ein fatales Zeichen an die europäischen PatientInnen gewesen." ****

Junckers Vorschlag, den Arzneimittelbereich in das Industrie- und Binnenmarktportfolio der Kommission einzugliedern, stieß bei Kadenbach von Anfang an auf Ablehnung: "Dieser Vorschlag war alles andere als im Sinne der BürgerInnen. Gesetzgebung, die einen so sensiblen Bereich wie Arzneimittel betrifft, muss immer im Lichte der öffentlichen Gesundheit gesehen werden. In genau diesen Gesundheitsbereich gehören Arzneimittelfragen, nicht zur Industrie. Das wird auch in Zukunft so bleiben", betont Kadenbach. (Schluss) up/mp

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