FPÖ: Strache: Sicherheit statt Islamisierung und Asylchaos

Freiheitlicher Bundesparteiobmann kritisiert Kaputtsparen der Polizei

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache kritisierte im Zuge der heutigen Sitzung des Nationalrats zum Thema "Sicherheit statt Islamisierung und Asylchaos" die Kaputtsparerei bei der Sicherheit, den Asylmissbrauch und den wachsenden Islamismus. Mit der Sicherheit in Österreich stehe es nicht zum Besten, warnte Strache.

Die Bevölkerung sei weder über den Kahlschlag beim Heer noch über jenen bei der Exekutive erfreut. "Es ist eine Schande, wenn Planstellen gekürzt und Wachzimmer geschlossen werden sowie die Ausrüstung mangelhaft ist. Den Polizisten zolle ich großen Respekt dafür, dass sie unter diesen Umständen Großartiges leisten", so Strache.

Der freiheitliche Klubobmann thematisierte auch die Gefahren des Islamismus, die evidenter denn je seien. Mittlerweile würden sich IS-Terroristen als Flüchtlinge tarnen. Bei Asylverfahren müsse es eine Prüfung auf islamistische Tendenzen geben. Beruhigungsparolen seien fehl am Platz, so Strache. In Österreich gebe es islamistische Netzwerke, so Strache unter Berufung auf westliche Geheimdienste. Wien sein eine der Drehscheiben für Terroristen.

Strache erinnerte an die 21 salafistischen Kindergärten, die teilweise auch noch gefördert würden. Anstatt diesen islamistischen Tendenzen entgegenzukommen - wie es willfährige Gutmenschen täten - , müsse man solche Strukturen, die auch die Unterdrückung der Frauen fördern, unterbinden.

Zum Thema Asyl stellte Strache klar, dass Österreich seit 1950 1,3 Millionen Menschen aufgenommen habe. Letztes Jahr gab es 17.500 Asylneuanträge. "Das sind mehr, als Eisenstadt Einwohner hat", kritisierte der freiheitliche Klubobmann. Bei der Überprüfung der Anträge stelle sich heraus, dass 80 Prozent nachweislich keinen Asylgrund hätten. 20 Prozent der Asylweber würden außerdem in die Illegalität untertauchen. "Und bei der Abschiebung erleben wir von linker Gutmenschenseite, dass unsere Beamten kriminalisiert werden", zeigte Strache auf und kritisierte, dass offenbar überall dort, wo Polizeidienststellen geschlossen werden, Asylzentren hinkämen. Österreich könne die Flüchtlingsströme nicht alleine bewältigen.

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