Vilimsky: FPÖ-Delegation lehnt Juncker und seine Kommission ab

"Wenn wir Nein zu Juncker und seiner Kommission sagen, dann sagen wir Ja zu Europa und seinen Völkern!"

Wien (OTS) - "Gestern wurde Barroso verabschiedet und niemand hat ihm eine Träne nachgeweint, heute werden Juncker und seine Kommission inthronisiert und es will bei niemandem Freude aufkommen. Beides sind keine Kandidaten der Herzen und der europäischen Völkerfamilie, sondern ein Minimalkonsens der EU-Nomenklatura. Wir werden die Kommission mit dem Ausdruck unserer vollen Überzeugung ablehnen", stellte heute der FPÖ-Delegationsleiter im EU-Parlament und FPÖ-Generalsekretär MEP Harald Vilimsky fest.

"Juncker hat gesagt, man müsse lügen, wenn es ernst wird. Juncker hat gesagt, man fahre den Zug der Zentralisierung weiter, wenn nicht ausreichend Widerstand in der Bevölkerung spürbar sei. Eine derartige Person an der Spitze unseres Kontinents ist untragbar", so Vilimsky.

Der FPÖ-Generalsekretär kritisierte auch Personen und Umfang dieser Kommission. "Man hätte getrost die Hälfte einsparen können. Viele in diesem Juncker-Verein sind tief verwoben mit Industrie und Wirtschaft und keiner ist aus unserer Sicht demokratisch ausreichend legitimiert. Wenn wir heute Nein zu Juncker und seiner Kommission sagen, dann sagen wir gleichzeitig Ja zu Europa und seinen Völkern", erklärt Vilimsky.

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