Stronach/Nachbaur: Österreich hat eine völlig verfehlte Einwanderungspolitik betrieben

Fixe Verteilung der Asylwerber innerhalb Europas nach Bevölkerungsgröße und Wirtschaftskraft gefordert

Wien (OTS) - "Ich habe viele Jahre in Toronto gelebt. Toronto gilt als die multikulturellste Stadt der Welt. Es leben dort Menschen aus über 100 Nationen friedlich und produktiv zusammen und ich habe das als unglaublich große Bereicherung empfunden. Österreich auf der anderen Seite hat aber eine völlig verfehlte Einwanderungspolitik betrieben", erklärte Team Stronach Klubobfrau Kathrin Nachbaur in ihrem Beitrag zur Aktuellen Stunde. Sie mahnte: "Österreich ist ein wunderschönes Land mit tüchtigen und fleißigen Menschen, die friedlich zusammenleben, und das soll auch so bleiben!"

Anstatt die besten Köpfe anzulocken, "vertreiben wir unsere größten Talente und laden die falschen Leute in unser Land ein", kritisierte Nachbaur. Und weiter: "Wir haben auch eine viel zu lasche Asylpolitik. Es scheint, bei uns kann jeder machen, was er will!" Die Team Stronach Klubobfrau erinnerte an die Ausschreitungen in Wien nach dem Fußballspiel Serbien gegen Albanien und an die Ausschreitungen mit Messern von radikalen Islamisten in Bregenz. "So etwas habe ich in zwölf Jahren Multikulti Toronto nicht erlebt", so Nachbaur. Sie mahnte: "Es darf nicht sein, dass andere Kulturen ihre kriegerischen Auseinandersetzungen nach Österreich bringen. Deshalb müsse gelten: "Solche Leute gehören sofort unseres Landes verwiesen! Sie werfen schlechtes Licht auf andere Asylwerber, auf die ärmsten, die Schutz brauchen".

"Unser Land ist klein und hat auch beschränkte Ressourcen", erinnerte Nachbaur. Deshalb müsse man sich grundsätzlich anschauen, wie viele Asylanten Österreich überhaupt aufnehmen kann. "Unser kleines Land nimmt in der ganzen EU die drittmeisten Leute auf. Natürlich wollen wir alle aus dem Gebot der Menschlichkeit heraus die ganze Welt retten, aber das geht nicht", so Nachbaur. Deshalb fordert die Team Stronach Klubobfrau eine fixe Verteilung innerhalb Europas nach Bevölkerungsgröße und Wirtschaftskraft, "damit man die Betroffenen optimal unterstützen kann und gleichzeitig das eigene Land nicht außer Balance bringt."

"Ich heiße jeden Menschen von jeder Kultur in Österreich willkommen, und sehe das als Chance für eine unglaubliche Bereicherung, aber unter der Voraussetzung, dass die Menschen in friedlicher Absicht zu uns kommen, um hier einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten", erklärte Nachbaur. Dass unsere Verfassung und unsere Gesetze respektiert werden, müsse sowieso eine Selbstverständlichkeit sein!

Nachbaur wünscht sich auch von Asylwerbern, dass sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen positiven Beitrag leisten und sich bei gemeinnützigen Tätigkeiten engagieren. Völlig unverständlich ist ihr aber die Forderung der Gewerkschaft, die in Zeiten der Rekordarbeitslosigkeit den Asylwerbern eine Arbeitsgenehmigung geben will. "Die Gewerkschaft soll sich lieber dafür einsetzen, dass Mitarbeiter ein Recht bekommen am Gewinn des Unternehmens beteiligt zu sein; aber das wollen sie ja nicht. Wenn die Arbeitnehmer zu Mit-Unternehmern werden, dann würden ja die Gewerkschaften praktisch überflüssig werden!", so Nachbaur.

Sie warnte in ihrer Rede auch davor, dass ein ganz besonderes Augenmerk auf den wachsenden Antisemitismus in Österreich zu legen ist. Es gebe jetzt schon in Österreich ein gewaltbereites islamfaschistisches Milieu. Die Polizei bewache die Einrichtungen der israelitischen Kultusgemeinde schon lange nicht mehr zum Schutz vor Österreichern. Die führenden Politiker und Entscheidungsträger des Landes "sind so sehr damit beschäftigt tolerant zu sein, dass sie scheinbar vergessen haben, wofür wir in Österreich überhaupt stehen", kritisiert Nachbaur.

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