Österreichweiter Aktionstag des ÖGB

"Lohnsteuer runter!" ist Thema Nummer 1

Wien/Salzburg/Eisenstadt (OTS/ÖGB) - Trotz stürmischen Wetters waren heute, am 22. Oktober, in ganz Österreich GewerkschafterInnen unterwegs, um erneut für die Aktion "Lohnsteuer runter!" auf die Straße zu gehen und Unterschriften zu sammeln.

In Wien startete der Aktionstag mit ÖGB-Präsident Erich Foglar, der gf. Vizepräsidentin und Bundesfrauenvorsitzenden des ÖGB, Renate Anderl, und ÖGB-Vizepräsident Norbert Schnedl in der Nähe des Westbahnhofs.

Foglar nützte die Gelegenheit, um sich für die zahlreichen Aktivitäten, die "Lohnsteuer runter!" so erfolgreich gemacht haben, zu bedanken: "Mit dieser Kampagne ist es uns gelungen, eine Entlastung für die ArbeitnehmerInnen zum Thema Nummer 1 in Österreich zu machen. Mehr als 780.000 Menschen haben unsere Forderung nach einer spürbaren Lohnsteuersenkung bisher unterstützt. Und ich bin zuversichtlich, dass wir im Laufe des heutigen Aktionstags auch die 800.000er -Marke überschreiten können."

ÖGB fordert rasche Umsetzung der Lohnsteuerentlastung

ÖGB-Präsident Erich Foglar betonte: "Diese klare Botschaft in Richtung der Regierung zeigt, dass die Menschen eine Entlastung gerade jetzt dringend brauchen. Und wir werden nicht locker lassen. Wir haben ein konkretes und machbares Konzept auf den Tisch gelegt. Jetzt liegt es an der Regierung, dieses auch rasch umzusetzen, damit den ArbeitnehmerInnen endlich mehr netto vom Brutto bleibt".

Renate Anderl bekräftigte: "Die Lohnsteuern erreichten 2014 einen neuen Rekordwert. Zum ersten Mal in der Geschichte Österreichs werden die Lohnsteuereinnahmen dem Staat mehr Geld einbringen als die Mehrwertsteuer, hier besteht dringender Handlungsbedarf".
Auch Vizepräsident Norbert Schnedl hält die Senkung der Lohnsteuer für immens wichtig: "Damit werden die österreichische Wirtschaft angekurbelt sowie Arbeitsplätze gesichert und geschaffen." Schnedl verwies auch darauf, dass der Eingangssteuersatz von derzeit 36,5 Prozent viel zu hoch sei und dies vor allem kleinere und mittlere Einkommen treffe.

Aktionen in den Bundesländern

Aber auch abseits der Bundeshauptstadt gab es in allen Regionen Österreichs eine Vielzahl von ÖGB-Initiativen. Einen "starken Mann" hat sich etwa der ÖGB Salzburg ins Boot geholt: Der bekannte "Strongman" Franz Müllner hat vor dem ÖGB/AK Salzburg einen 13,5 Tonnen schweren Doppeldeckerbus im Kampagnendesign in Bewegung gebracht. Damit soll signalisiert werden, dass scheinbar Unmögliches auch von Einzelnen bewältigt werden kann.

In Eisenstadt hingegen hat sich der Demo-Truck vom ÖGB in Richtung Landhaus per Motor in Bewegung gesetzt - beladen mit der symbolischen Steuerlast der Burgenländerinnen und Burgenländer. Diese Steuerlast (acht riesige Säcke) wurde an Landeshauptmann Hans Niessl übergeben, mit der Aufforderung, sich in der Expertengruppe der Bundesregierung für eine rasche Umsetzung des ÖGB/AK-Steuermodells stark zu machen.

www.lohnsteuer-runter.at

SERVICE: Ein Foto von der Aktion in Wien wird um ca. 12 Uhr per OTS versandt.

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