Amon: Die FPÖ kommt zu spät!

ÖVP-Sicherheitssprecher: Innenministerin hat konkrete Vorschläge auf den Tisch gelegt

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die FPÖ mit ihrem Parteiobmann Strache betreibe mit Themensetzung der heutigen Aktuellen Stunde "Sicherheit statt Islamisierung" eine massive Verunsicherung der Bevölkerung, rede das Land schlecht und schaffe Unsicherheit, kritisierte ÖVP-Sicherheitssprecher Abg. Werner Amon MBA heute, Mittwoch, in seinem Debattenbeitrag im Plenum des Nationalrats. "Strache und seine FPÖ übersehen, dass Wien und Österreich eine der sichersten Städte bzw. Länder weltweit sind. "Das ist die Realität, die die FPÖ nicht wahrhaben will", so Amon.

Es sei nicht abzustreiten, dass die internationale Situation auch in Österreich nach Lösungen verlange. Strache aber komme mit seiner destruktiven Kritik zu spät - "die nötigen Gesetze sind längst in Begutachtung und werden beschlossen werden", äußerte sich Amon "gespannt, ob die FPÖ dann auch zustimmen wird." In diesem Zusammenhang erinnerte der ÖVP-Sicherheitssprecher an die unzähligen Österreicher, die zwischen 1938 und 1945 das Land verlassen mussten und in anderen Ländern ohne Ansehen ihrer Herkunft und Religion "aus dem Gebot der Menschlichkeit heraus" aufgenommen wurden. "Das ist auch für uns jetzt ein Gebot der Stunde." Die Hauptbetroffenen des wahnsinnigen IS-Terrors seien Muslime, die Zahlen dieser Flüchtlinge seien stark im Steigen begriffen.

Amon: "Die FPÖ kritisiert, aber bleibt konkrete Vorschläge schuldig." Im Gegensatz dazu habe Innenministerin Mikl-Leitner Vorschläge auf den Tisch gelegt. "Unser Modell gilt weltweit als best practice-Modell - das ist der Innenministerin zu danken."

Ministerin Mikl-Leitner kämpfe auf europäischer Ebene um eine faire Verteilung mittels genau festgelegter Quoten. "Gerade auf diesem Gebiet brauchen wir mehr Europa und nicht weniger. Bei einer fairen Verteilung der Quoten auf europäischer Ebene hätten wir im Vorjahr lediglich die Hälfte der Anträge gehabt", unterstrich Amon abschließend.
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