VSStÖ: Lesen können wir schon, jetzt lasst uns denken

Der Verband Sozialistischer Student_innen startet heute mit seiner neuen Kampagne für eine pluralistische Lehre an den Hochschulen.

Wien (OTS) - Bildung soll selbstbestimmte, selbstständig denkende und kritische Menschen schaffen und hat sich in erster Linie an den Menschen und ihren Bedürfnissen zu orientieren.
"Das derzeitige verschulte Hochschulsystem bietet allerdings kaum Möglichkeiten über den Tellerrand hinauszuschauen. Der Status quo in der Lehre und an den Hochschulen wird als gegeben hingenommen", so Rasha Abd El Mawgoud, Vorsitzende des Verband Sozialistischer Student_innen.

"Auch fünf Jahre nach der #unibrennt Bewegung, deren Beginn sich diese Woche jährt, sind die Forderungen aktueller denn je. Schon damals haben sich Student_innen in ganz Österreich gegen die verschulten Lehrpläne und die Ökonomisierung des Bildungssektors aufgelehnt, doch die Situation hat sich größtenteils leider nur zum Schlechteren entwickelt. Hochschulen werden zu einem Ort der Ausbildung an dem es wichtiger ist Inhalte auswendig zu lernen und möglichst schnell das Studium abzuschließen, als kritisch zu denken um für die Wirtschaft verwertbar zu sein", ärgert sich Abd El Mawgoud über die vorherrschende neoliberale Zweck-Nutzen-Kalkulation in Österreichs Hochschulsystem.

"Ein reger Austausch an Lehrmeinungen schafft Kritik und Vielfalt, die neues Wissen erzeugt. Neue Erkenntnisse, aber auch unterschiedlichste Zugänge müssen in die Lehrpläne einfließen. Eine aktuelle, gesellschafts- und gegenwartsrelevante Wissensvermittlung muss ermöglicht werden. Pluralismus der Lehrenden und Lernenden muss oberste Prämisse sein", so Abd El Mawgoud über die Herbstkampagne des VSStÖ.
Lehre ist mehr als nur Mainstream und Wissenschaft mehr als nur eine Theorie. Es braucht einen kritischen Blick auf die Wissenschaft, auch durch Lehrende.

Fotos vom Kampagnenauftakt unter: http://bit.ly/1FB0rWn

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Katharina Krischke
Pressesprecherin
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