FPÖ-Währing: Neugestaltung der Währinger Straße nur mit nachhaltiger Bürgerbefragung

Nein zu schwarz-grünem Verkehrschaos - Nein zur Auflösung von Autofahrspuren

Wien (OTS/fpd) - Ein verstaubtes Konzept aus dem Jahr 2005 (!) wird in Wahlkampfzeiten von der ÖVP strategisch aus der Schublade gezogen. Das "Modell" sieht Einbahnregelungen mit einer einzigen Fahrspur für Straßenbahn und Pkw in der Währinger Straße sowie in der Gentzgasse mit Gleisverlegung für die Linien 40 und 41 vor. Behinderungen der "Öffis" und des Individualverkehrs sind vorprogrammiert. Die Währinger Freiheitlichen sind grundsätzlich betreffs Umgestaltung diskussionsbereit, fordern jedoch im Sinne der "direkten Demokratie" eine aktive Beteiligung und Mitbestimmung der Anrainer und Bürger wie auch der Geschäftsleute bei politischen bezirksinternen Entscheidungen in Form einer Bürgerbefragung. Im Zuge der Neugestaltung der Mariahilfer Straße war es der ÖVP noch ein großes Anliegen, auch die Meinung der Geschäftsleute einzuholen - in Währing scheint dies der schwarzen Drüberfahrer-Partie egal zu sein, kritisiert der Bezirksparteiobmann der FPÖ-Währing, LAbg. Udo Guggenbichler.

Voraussetzung für eine Umgestaltung der Währinger Straße ist jedenfalls ein effizientes Konzept der MA 46 und der Wiener Linien mit klarer Ansage betreffend Kosten, zu erwartende Bauzeit und Stellungnahmen von zu befürchtenden Behinderungen der Verkehrsteilnehmer. Des Weiteren ist auch dem Verkehrsausschuss im Bezirk verpflichtend mit Konzept Details von den zuständigen Stellen zu berichten. Klar ist, dass eine Auflösung von Autofahrspuren für die FPÖ kein Thema ist, hält Guggenbichler fest.

Stattdessen ist Vizebürgermeisterin Vassilakou gefordert, die im Bezirksparlament (ohne den Grünen) beschlossenen Sammelgaragenprojekte umzusetzen, um den Parkplatzdruck insbesondere in Inner-Währing zu nehmen. Die derzeit propagierten Kosten von rund 15 Millionen Euro für die Umgestaltung der Währinger- bzw. Gentzgasse erscheinen aus Sicht der FPÖ, wie die Erfahrung Mariahilfer Straße zeigt, jedenfalls zu niedrig gehalten. Peinliche Schuldeingeständnisse in Sachen Kosten-Fehleinschätzung sind dem geplagten Steuerzahlern nicht mehr zumutbar, ist Guggenbichler überzeugt. Eine Neugestaltung der Währinger Straße und Gentzgasse ist nur im Einvernehmen mit den betroffenen Bürgern und Anrainern sowie den Geschäftsleuten und unter Vorlage konkreter Konzepte, was beispielweise Zufahrten zu Wohnungen und Geschäften sowie Liefertätigkeiten betrifft, realisierbar und für die FPÖ-Währing vorstellbar, so Guggenbichler abschließend. (Schluss) hn

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