VP-Leeb: Van der Bellen lukriert eine Million Euro als Brötchen-Beauftragter

Wien (OTS) - Es geht die "Mär", dass Alexander Van der Bellen bei Interviews immer sehr lange Nachdenkpausen in Anspruch nehme. Bei seinem heutigen Interview mit der Tageszeitung "Der Standard" dürfte eine Pause wohl etwas zu kurz geraten sein, erklärte heute die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Isabella Leeb. "Es stellt sich jedenfalls die Frage, warum beim Wissenschaftsbeauftragten der rot-grünen Stadtregierung die Nerven blank liegen und er plötzlich ausfällig gegenüber einem Mitbewerber wird", so Leeb. Schließlich sei er doch in der angenehmen Position, in fünf Jahren Legislaturperiode eine Million Euro für Brötchen und Getränke ausgeben zu dürfen. "Natürlich wissen wir, dass Van der Bellen bereits seit 2012 einen Nachfolger für sein Amt sucht und bis dato noch niemanden dafür gefunden hat", so Leeb. Aber auch wenn ihn sein Job nach eigenen Angaben "zutiefst frustriere", solle er doch bitte seinen Frust woanders loswerden.

Die ÖVP Wien bleibe jedenfalls dabei: Anstatt seit 2010 eine Million Euro in "Brötchen und Getränke" für Van der Bellen-Meetings zu investieren, wäre es sinnvoller gewesen, diese den Unis direkt zur Verfügung zu stellen. Van der Bellen sei auch ausdrücklich daran erinnert, warum dieser Posten überhaupt geschaffen wurde. Dabei ging es lediglich darum, seinen Gesichtsverlust durch das trotz Vorzugsstimmen erreichte, aber nicht sofort angetretene Gemeinderatsmandat zu kaschieren. Wien braucht Investitionen in Wissenschaft und Forschung und sicher keinen sich selbst überschätzenden "Brötchenbeauftragten", so Leeb abschließend.

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