FPÖ-Kickl: Lohn- und Sozialdumping-Gesetz löst Grundproblem nicht

"Ohne sektorale Zugangsbeschränkungen für Branchen wie Bau- und Baunebengewerbe wird es nicht gehen. Auf diesem Auge sind Hundstorfer und Co. blind"

Wien (OTS) - "Schon das letzte Lohn- und Sozialdumping-Gesetz hat die Regierung als Allheilmittel angepriesen, das es nicht war. Man darf also gespannt sein, ob von diesem neuen 'großen Wurf' mehr bleibt als nur Überschriften", so heute FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl. Wie effizient die verschärften Regelungen exekutiert und vor allem überprüft würden, stehe in den Sternen.

Das Grundproblem des heimischen Arbeitsmarktes, den ungehinderten Zustrom von ausländischen Arbeitskräften, das löse die Regierung mit dem neuen Gesetz sicher nicht. "Ohne sektorale Zugangsbeschränkungen für Branchen wie Bau- und Baunebengewerbe wird es nicht gehen. Auf diesem Auge sind Hundstorfer und Co. blind", so Kickl. Hundstorfer habe ja zugeben müssen, dass auf einen freien Hilfsarbeiterjob in Wien derzeit 23 Bewerber kämen.

"Wer wirklich faire Löhne und vor allem Beschäftigung will, der muss sich schon etwas mehr einfallen lassen als nur da und dort an einem Schräubchen zu drehen", so Kickl.

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