ARBÖ: Erhebliche Probleme für Autofahrer durch Sturm und Schneefall

Wien (OTS) - Der für die Nacht von Dienstag auf Mittwoch prognostizierte Wettersturz wird die Autofahrer in Österreich vor erhebliche Probleme stellen. Laut Meteorologen sind auf den Bergen Orkanböen bis zu 140 km/h möglich. Auch in der Ebene wird es mit Windspitzen zwischen 80 und 110 km/h sehr stürmisch. Gleichzeitig fallen die Temperaturen laut Prognosen um zehn bis 15 Grad, im Extremfall sogar um bis zu 20 Grad. Neben dem Temperatursturz sind auch zum Teil heftige Schneefälle wahrscheinlich. In den Bergen kann es bis zu einem Meter Neuschnee geben. Die ARBÖ-Verkehrsexperten raten den Verkehrsteilnehmern, die Geschwindigkeit den Wetterverhältnissen anzupassen, Abstand zu halten und riskante Überholmanöver zu vermeiden. "Bei starken Sturmböen ist erhöhte Vorsicht geboten. Seitliche Böen können ein Fahrzeug bis zu einem Meter versetzen", so die Experten des ARBÖ. Vor allem Kleintransporter und Lkw sind wegen ihrer großen Angriffsfläche gefährdet. "Vorausschauendes Fahren ist bei widrigen Wetterverhältnissen besonders wichtig, auch, um Hindernisse wie abgebrochene Äste auf der Fahrbahn rechtzeitig zu erkennen. Nicht unbedingt notwendige Fahrten sollten vermieden werden", rät der ARBÖ. Bei Eis und Schnee nicht zu viel Gas geben sowie abruptes Abbremsen vermeiden. Bei Schneefall sind Winterreifen zu montieren, auch wenn die Winterreifenpflicht erst ab 1. November gilt. Räumfahrzeuge haben übrigens immer Vorrang und sollten nach Möglichkeit nicht überholt werden.
Durch den starken Schneefall und Schneeverwehungen sowie durch die orkanartigen Sturmböen ist der Anstieg der Lawinengefahr sehr wahrscheinlich. Für Tourengeher stellt der ARBÖ ein besonders Service. Auf der ORF-Teletext-Seite 615 informiert der ARBÖ ebenso wie auf www.winterline.at oder telefonisch unter der österreichweiten Telefonnummer 050/123-123 über die aktuelle Lawinensituation auf den Bergen in Österreich.
Die Autofahrer in Westösterreich werden am Wochenende noch vor eine andere Geduldsprobe gestellt. In den deutschen Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Bremen, Niedersachsen sowie Sachsen-Anhalt beginnen die Herbstferien. Auch Teile der Schweiz sowie Belgien starten in die Ferien. Auf folgende Strecken rechnen die Verkehrsexperten vor allem am Samstag mit erheblichen Verzögerungen:
Arlberg-Schnellstraße (S16), Richtung Süden, beim Dalaaser Tunnel, Brennerautobahn (A13), Richtung Brenner, bei der Mautstelle Schönberg, Fernpass-Bundesstraße (B179) vor dem Lermooser- und dem Grenztunnel Vils/Füssen, Inntalautobahn (A12), Richtung Innsbruck, im Großraum Innsbruck, Rheintalautobahn (A14), Richtung Süden, beim Pfändertunnel und Citytunnel, Tauernautobahn (A10), Richtung Süden, vor dem Tauerntunnel und Katschbergtunnel sowie Fernpass-Bundesstraße (B179) vor dem Lermooser- und dem Grenztunnel Vils/Füssen.
Der ARBÖ-Informationsdienst rät, sich auf längere Wartezeiten vor allem vor den Tunnelportalen einzustellen und sich auf eventuelle Staus mit ausreichend Proviant, alkoholfreien Getränken, Spielzeug für mitreisende Kinder und Decken vorzubereiten.

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