ÖAMTC: Zeit für Winterreifen

Beim Umstecken Witterung statt Stichtag beachten

Wien (OTS) - Der Herbst ist angezählt und laut aktuellen Wetterprognosen soll es in den kommenden Tagen teilweise sogar in Tallagen zu ersten Schneefälle kommen. "Verantwortungsbewusste Autofahrer achten daher rechtzeitig auf die entsprechende Ausrüstung ihrer Fahrzeuge", hält ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer fest. "Auch wenn die gesetzliche Winterausrüstungspflicht erst mit 1. November in Kraft tritt und bis zu diesem Stichtag keine Verwaltungsstrafe droht." Zudem kann die Exekutive jederzeit die Winterausrüstungs-bzw. Schneekettenpflicht für bestimmte Strecken verhängen. Dann muss das Auto jedenfalls dafür gerüstet sein.

Grundsätzlich sollte man niemals mit Sommerreifen bei winterlichen Fahrbahnbedingungen und tiefen Temperaturen unterwegs sein. "Sommerreifen sind für höhere Temperaturen konstruiert, kommen sie bei niedrigen zum Einsatz, lässt der Griff nach. Dadurch verlängert sich der Bremsweg auf nasser und glatter Fahrbahn und auch die Seitenführung in Kurven verschlechtert sich", warnt ÖAMTC-Techniker Thomas Stix. Die Gummimischungen von Winterreifen sind hingegen auf die kalte Jahreszeit ausgerichtet. Das hat auch ein ÖAMTC-Test gezeigt. "Der Bremsweg von Sommerreifen auf Schneefahrbahn kann mitunter doppelt so lang wie mit Winterreifen sein", fasst der ÖAMTC-Experte zusammen.

Vor dem Umstecken muss auch die Funktionstüchtigkeit der Reifen überprüft werden. "Sind Risse oder andere Schäden zu erkennen oder liegt die Profiltiefe unter vier Millimeter, ist es Zeit für einen Reifenneukauf", merkt der ÖAMTC-Techniker abschließend an. "Eine Investition in die eigene Sicherheit und die der Mitfahrer, die sich in jedem Fall lohnt."

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