FPÖ-Anton: Kärntner Tourismus braucht Neustart, kein Herumdoktern

Koalition will an verunglücktem Gesetz festhalten - Chaos rund um die Petzen

Klagenfurt (OTS) - "Der Kärntner Tourismus braucht einen Neustart, aber die rot-grün-schwarze Koalition will an dem nicht funktionierenden Tourismusgesetz festhalten und daran herumdoktern. Die Novelle bringt nicht die von Gemeinde- und Städtebund geforderten Verbesserungen, sie verursacht mehr Bürokratie und sie stärkt die chronisch erfolglose Kärnten-Werbung", kritisiert FP-LAbg. Hannes Anton, der in Vertretung von LR Mag. Christian Ragger an der Sitzung der Landesregierung teilnahm.

"Die Talfahrt Kärntens bei den Nächtigungszahlen ging auch im heurigen Sommer ungebremst weiter, aber die rot-grün-schwarze Koalition will weiter an den ineffizienten Strukturen festhalten. Die Kärnten-Werbung gehört privatisiert und neu strukturiert und man sollte ihr nicht, wie geplant, eine Exklusivstellung, die noch dazu rechtlich äußerst fragwürdig ist, einräumen, so Anton. Die FPÖ lehne jedenfalls die Novelle in der vorgelegten Form ab.

Chaotisch gehe es im Schigebiet Petzen zu. "Wirtschaftsreferentin LHStv Dr. Gabriele Schaunig-Kandut beklagt eine rechtlich bedenkliche Vorgangsweise der Bürgermeister in Unterkärnten (ARGE Karawanken), weil diese ohne Erlaubnis der zuständigen Liftgesellschaft Saisonkarten zum halben Preis verkauft hat. Wie ist das möglich, dass die SPÖ-Referentin und die SPÖ-Bürgermeister sich nicht absprechen", fragt Anton. Die Rettung der Petzen sollte jedenfalls koordinierter erfolgen.

Auch der letzte Akt der Liquidierung der erfolgreichen Betriebsansiedlungsagentur "EAK" wurde vollzogen, indem die rot-grün-schwarze Koalition der Babeg GmbH die bisherigen EAK-Aufgaben übertrug.

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten - FPÖ
9020 Klagenfurt
Tel.: 0463/56 404

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0001