FP-Huber fordert einheitlichen Leistungskatalog bei Krankenkassen

Ungerechtigkeiten müssen beseitigt werden

St. Pölten (OTS) - "Während in Österreich genau vorgesehen ist, wer wieviel in das Gesundheitssystem einzuzahlen hat, habe es die Politik bisher verabsäumt, auch zu regeln, welche Leistungen dem Patienten dafür zustehen", so der freiheitliche Gesundheitssprecher LAbg. Martin Huber, dem diese Ungerechtigkeit ein massiver Dorn im Auge ist. 21 Krankenkassen mit 14 unterschiedlichen Leistungskatalogen würden sowohl Bewilligungen als auch Kostenerstattungen sowie Selbstbehalte unterschiedlich handhaben. "Erst jüngst ist eine junge Mutter mit diesem Problem an mich herangetreten, die für eine Impfung ihres Kindes zahlen musste, die in Wien aber gratis angeboten wird", so Huber.

Unterschiedliche Regelungen gäbe es auch bei Ansuchen und Selbstbehalt von Kuraufenthalten sowie chefärztlichen Bewilligungen. "Diese dilettantische Vorgehensweise öffnet willkürlichen Entscheidungen und damit der Zwei-Klassen-Medizin Tür und Tor. Es kann nicht sein, dass ein Patient besser gestellt ist, nur weil er bei einer anderen Krankenkasse ist bzw. in einem anderen Bundeland lebt", so Huber.

Lösung könne nur die, von der FPÖ seit Langem geforderte, Zusammenlegung aller Krankenkassen auf lediglich zwei, nämlich eine In- und eine Ausländerkasse sein. Nicht nur, dass durch diese Strukturvereinfachung Millionen an Steuergelder in der Verwaltung eingespart werden könnten, gäbe es dann auch nur mehr einen gemeingültigen Leistungskatalog. "Ein Gebot der Stunde, denn speziell im Gesundheitsbereich muss die Gleichbehandlung aller sichergestellt sein", so Huber abschließend.

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