FPÖ-Fuchs zu Wolf: ÖIAG/OMV - Auch nach Schuldigen suchen!

Wien (OTS) - Auch wenn ÖIAG-Aufsichtsratsvorsitzender Siegfried Wolf in der Ö1-Radioreihe "Im Journal zu Gast" mehrmals betont habe, dass in der aktuellen ÖIAG/OMV-Krise nicht nach den Schuldigen, sondern nach Lösungen zu suchen sei, müsse doch die Verantwortung für die unerfreuliche Situation fest gemacht werden, betonte der freiheitliche Finanzsprecher NAbg. DDr. Hubert Fuchs. "Es ist sehr wohl nach den Schuldigen zu suchen, die mehr als ein Jahr die Probleme verschlafen und dem Konzern schweren Image-Schaden verursacht haben", betonte Fuchs.

Ebenso müsse dringend geklärt werden, wer von den sinkenden OMV-Börsenkursen profitiert und ob es sich hier um Insiderhandel gehandelt habe, sagte Fuchs, der auf die laufenden Ermittlungen der Finanzmarktaufsicht in dieser Causa verwies. Um hier die Verantwortlichen außen vor zu lassen, gehe es um zu viel Steuergeld, so Fuchs, der auch die kolportierte 10 Millionen Euro Ablöse für den scheidenden OMV-Chef Roiss für hinterfragenswert hält. "Wenn ein Jahr nach Vertragsverlängerung nun durch die vorzeitige Auflösung 10 Millionen Euro fällig werden, dann ist das eine Verhöhnung der Steuerzahler, die sehr wohl aufgeklärt werden muss", so Fuchs.

Die Causa OMV habe jedenfalls deutlich vor Augen geführt, dass es in der ÖIAG nicht so weitergehen könne wie bisher, sagte Fuchs, für den von einer Neuaufstellung bis hin zu einer kompletten Auflösung alles möglich ist. Im Prinzip seien sämtliche staatliche Beteiligungen zu hinterfragen, ob diese gebündelt in die ÖIAG-neu überführt werden, oder so bleiben sollten wie bisher, regte Fuchs eine grundsätzliche Diskussion an. "Ausgangspunkt muss dabei sein, dass ein professionelles Beteiligungsmanagement nicht mit Günstlingen aus SPÖ und ÖVP besetzt wird", so Fuchs.

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