Nationalrat - Gessl-Ranftl: Für Bedrohungen der Zukunft nicht nur mit Panzern und Geschützen rüsten

Reform des Grundwehrdienstes ist auf einem guten Weg

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Abgeordnete Angela Gessl-Ranftl unterstrich bei der Nationalrats-Sondersitzung am Donnerstag die Bedeutung der Heeres-Strukturreform 2018: Der Fokus werde auf die einsatzwahrscheinlichen Aufgaben gelegt, was eine verstärkte Ausrichtung auf die Inlandsaufgaben wie Sicherheitspolizeiliche Assistenzen und Katastrophenhilfe bedeute. Auch müsse auf die Reform des Grundwehrdienstes weiterhin ein "besonderes Augenmerk" gelegt werden, betonte die Abgeordnete. "Die bisher eingeleiteten Maßnahmen werden bei den Grundwehrdienern gut angenommen und stoßen auf breite Zustimmung", so Gessl-Ranftl. Das Mitwirken Österreichs an internationalen Friedenssicherungsmaßnahmen sei "wichtig und richtig".****

"Für die Bedrohungen der Zukunft muss man sich anders rüsten, als mit Panzern und schweren Geschützen", betonte Gessl-Ranftl. Dies erfordere einerseits eine Spezialisierung der Truppe und eine Stärkung der Miliz, aber auch zusätzliche finanzielle Mittel. Der Finanzminister müsse dafür Sorge tragen, dass ab 2016 das Verteidigungsressort mit zusätzlichen Mitteln ausgestattet werde, um diese neuen Herausforderungen zu bewältigen. (Schluss) eg/ve

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