Stronach/Lintl: Die Basis, das Wissen und die Technologie für militärisches Handeln müssen unbedingt erhalten werden

Wien (OTS) - "Ich kann mich noch erinnern, als beim Jugoslawienkrieg 1991 jugoslawische MIG 21 über Graz gedonnert sind. Wir waren damals alle sehr froh, dass das Österreichische Bundesheer schnell reagiert hat und die Grenzen geschützt hat", erinnerte Team Stronach Mandatarin Jessi Lintl in ihrem Debattenbeitrag. Niemand könne garantieren, dass es nicht wieder zu militärischen Auseinandersetzungen in unserer geografischen Nachbarschaft kommt. "Die Basis, das Wissen und die Technologie für militärisches Handeln muss unbedingt erhalten werden", so Lintl, die eine ausreichende Budgetierung für die Landesverteidigung forderte, "um die Sicherheit in Österreich zu gewährleisten."

Die Verpflichtung zur umfassenden Landesverteidigung sei völlig unbestritten; das Militär müsse seine verfassungsmäßigen Aufgaben erfüllen und sich der Bedrohungslage anpassen. Das Kaputtsparen des Heeres führe direkt zu einer Berufsarmee und in weiterer Folge direkt in einen NATO-Beitritt, der in jedem Fall eine Einschränkung der Souveränität und den Verlust der immerwährenden Neutralität bedeuten würde, warnte Lintl. "Genau das haben die Österreicherinnen und Österreicher bei der Volksbefragung abgelehnt. Wir erleben ein Totsparen der Landesverteidigung, der Sicherheit und der Neutralität. Dafür sind wir nicht zu haben", so Lintl.

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