Schönborn: Synode wollte Familien begleiten und nicht beurteilen

Wiener Erzbischof betont bei Pressekonferenz im Vatikan, dass gewählte Herangehensweise keinesfalls als Relativismus missverstanden werden darf

Vatikanstadt, 16.10.14 (KAP) Kardinal Christoph Schönborn hat am Donnerstag im Vatikan eine Bilanz der Bischofsynode gezogen und betont, dass versucht wurde, die Menschen in ihrer aktuellen Situation "zu begleiten", so wie dies der Papst als Auftrag gegeben habe. "Es gibt ganz wichtige Schlüsselworte des Papstes, um die Arbeit zu verstehen, die wir gemacht haben: Begleiten. Franziskus hat das schon so oft gesagt: Nicht urteilen, sondern die Geschichte der Familie begleiten."

Der Wiener Erzbischof betonte bei der Pressekonferenz, dass diese Herangehensweise keinesfalls als Relativismus missverstanden werden darf: "Der Respekt vor jeder Person heißt nicht Respekt vor allen menschlichen Verhaltensweisen."

Der Kardinal äußerte sich nach Abschluss der viertägigen Arbeit in den zehn "Circuli minores", den Arbeitsgruppen in vier Sprachen. Die Ergebnisse wurden am Donnerstagnachmittag vom Vatikan in einem 30-seitigen Bollettino veröffentlicht.

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