FPÖ-Haider: Alarmierende Rückgänge bei Einkäufen russischer und ukrainischer Gäste

Folgen der russisch-ukrainischen Krise erreichen heimischen Handel und Tourismus

Wien (OTS) - Alarmiert zeigt sich der Obmann des parl. Tourismusausschusses NAbg. Roman Haider (FPÖ) über die Einbrüche bei den Umsätzen mit russischen und ukrainischen Gästen: "Zwischen Jänner und August 2014 sind die Tax-Free-Umsätze, sowohl der russischen als auch der ukrainischen Gäste, um 16% unter jene des Vorjahres gefallen. Eine derartige Entwicklung dürfen wir nicht einfach so hinnehmen, jetzt heißt es, schnell zu reagieren und effektive Maßnahmen zu ergreifen", so der Obmann des Tourismusausschusses.

Wie aus aktuellen Zahlen der Wirtschaftskammer hervorgeht, lässt sich seit Jänner eine Trendwende erkennen. Bei den russischen Gästen, die gewöhnlich noch vor Chinesen und Schweizern Platz 1 einnehmen, sind eklatante Rückgänge bei den Tax-Free-Umsätzen zu verzeichnen. In der Wiener Innenstadt beklagen Geschäftsinhaber Umsatzrückgänge von bis zu 25 Prozent bei russischen Kunden. Auch bei den Nächtigungszahlen machen sich die EU-Sanktionen gegen Russland bereits bemerkbar. Wurde von November 2012 bis Februar 2013 noch mit 1,01 Mio. Nächtigungen russischer Gäste erstmals die Millionengrenze geknackt, beklagen Hoteliers derzeit bereits Nächtigungsrückgänge von bis zu 20 Prozent bei den russischen Gästen. "Und das obwohl das Potential am russischen Markt noch lange nicht ausgeschöpft wird", ärgert sich Haider angesichts der Tatsache, dass die rund 476.000 Ankünfte aus Russland im Jahr 2012 lediglich 0,36 Prozent der russischen Bevölkerung entsprächen, wie von der Wirtschaftskammer verlautbart.

"Dieses Potential sollten wir auf alle Fälle nutzen und uns nicht mit Sanktionen selbst behindern", so der Tourismusobmann. "Wir können nicht zulassen, dass wir durch europäische Wirtschaftssanktionen gegen Russland heimische Existenzen gefährden", drängt der Obmann des Tourismussauschusses auf rasche und effektive Unterstützungen für österreichische Betriebe. "Wir sollten uns bald etwas einfallen lassen, wollen wir in den Statistiken des kommenden Jahres kein böses Erwachen erleben", sieht der freiheitliche Tourismussprecher vor allem Wirtschaftsminister Mitterlehner in der Pflicht.

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