Hakel: Buchpreisbindung für E-Books nützt AutorInnen, Verlagen und damit der Buchkultur

"SchriftstellerInnen müssen von ihrer Arbeit leben können"

Wien (OTS/SK) - Die Ausdehnung der Buchpreisbindung auf E-Books und den Onlinehandel, die heute, Donnerstag, im Kulturausschuss beschlossen wurde, ist für SPÖ-Kultursprecherin Elisabeth Hakel "eine wichtige Voraussetzung für eine lebendige Buch- und Verlagsszene und Existenzsicherung für AutorInnen. Wir müssen ein Marktumfeld sichern, das Verlage überleben lässt und eine hohe Zahl von Veröffentlichungen möglich macht", so Hakel. "Auch bei der Frankfurter Buchmesse letzte Woche wurde deutlich, wie sehr sich Verlage, Buchhandel und Autorenschaft über dieses Gesetz freuen; sie sehen E-Books nicht als Konkurrenz, sondern als Zusatzangebot."
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Im Sinne der kulturellen Vielfalt müsse man das Kulturgut Buch anders behandeln als andere beliebige Produkte. "Die Buchpreisbindung für E-Books nützt AutorInnen, Verlagen und damit der Buchkultur." Mit dem Gesetz, das nächste Woche im Nationalrat beschlossen werden soll, wird das bestehende Gesetz zur Buchpreisbindung für Druckwerke an das digitale Zeitalter angepasst. "Wir dürfen Buchhandel und Verlage im Konflikt mit Amazon und Co. nicht alleine lassen, sonst bleiben am Ende nur mehr Monopolisten übrig." Und auch die Autorinnen und Autoren haben Anrecht auf einen ordentlichen Anteil an den Erlösen -"egal ob auf Papier oder digital gelesen wird", so Hakel. Auch Frankreich und Deutschland haben im Übrigen bereits die Buchpreisbindung auf den Online-Handel ausgeweitet. (Schluss) ah

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