SP-Wagner: Wien setzt auf seriöse Sucht- und Drogenpolitik und nicht auf Panikmache

Wien (OTS/SPW-K) - "Die Stadt Wien hat seit Jahrzehnten hervorragende und effektive Drogenhilfe-Programme. Das engmaschige Angebot Wiens in diesem Bereich setzt sich aus Präventionsmaßnahmen, so genannten niederschwelligen Angeboten und verschiedenen stationären und ambulanten Therapieeinrichtungen zusammen. Die Stadt Wien ist hier hervorragend aufgestellt, polemische Äußerungen seitens der FPÖ sind absolut verzichtbar", reagierte heute der Wiener SP-Gesundheitssprecher und Gemeinderat Kurt Wagner auf Aussagen der Wiener FPÖ zum Thema Drogenpolitik.

Der "Wiener Weg" in der Sucht- und Drogenpolitik ist von den drei wesentlichsten Faktoren, Menschlichkeit und Toleranz überall dort, wo diese angebracht sind, der Integration von Suchtkranken in die Gesellschaft, wobei die gesundheitliche Behandlung ein wesentlicher Bestandteil ist - dazu gehört auch, den Schaden für die Suchterkrankten, aber auch für die Beteiligten und die Gesellschaft so gering wie möglich zu halten - sowie, drittens, einer zukunftsorientierten Präventionspolitik geprägt", so Wagner weiter.

Zentral ist potentiellen KonsumentInnen präventiv dort abzuholen, wo sie stehen. "Daher wird schon möglichst früh und breit, zum Beispiel über die Wirkungen und rechtlichen Konsequenzen des Cannabis-Konsums informiert, und zwar auf eine Weise, die den Konsum weder verharmlost noch dämonisiert. KonsumentInnen, die gesundheitsbezogene Maßnahmen und/oder Entwöhnung benötigen, erhalten entsprechende Hilfsangebote und einen Anreiz, diese auch anzunehmen. Im Fall von Cannabis setzen wir auf Entkriminalisierung statt Legalisierung", so Wagner.

"Dass Wien mit seiner Anti-Drogenpolitik der Prävention, gesundheitsbezogener Maßnahmen, sozialer Maßnahmen und solcher im Sicherheitsbereich grundsätzlich richtig liegt, untermauert die Tatsache, dass im internationalen Vergleich Wien eine stabile Situation im Drogenbereich aufweist, während sie in anderen Städten sich ausgeprägt verschlechtert" , meinte Wagner abschließend.

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