AK zur September-Inflation: Mieten weiterhin Preistreiber Nummer eins!

ArbeitnehmerInnen müssen endlich entlastet werden - Lohnsteuer muss sinken

Wien (OTS) - Bei den Mietpreisen ist gar keine Entspannung in Sicht:
Die Mieten steigen im Jahresvergleich fast dreimal so stark wie die Gesamtteuerung. "Es wird immer schwerer, sich die eigenen vier Wände leisten zu können, vor allem für Junge", sagt AK Präsident Rudi Kaske. "Mieten, Lebensmittel, ... alles wird teurer - den Menschen bleibt immer weniger im Börsel. Daher müssen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entlastet werden - die Lohnsteuer muss sinken, Wohnen billiger werden."

Laut aktueller Inflation sind die Wohnungsmieten im Jahresvergleich um 4,5 Prozent gestiegen, während die Gesamtteuerung 1,6 Prozent betrug. "Vorschläge zur Mietrechtsreform, damit Wohnen endlich billiger wird, sind längst überfällig", sagt Kaske.

Konkret verlangt die AK:

+ Mieten senken: Die Mieten für private Altbau-Mietwohnungen müssen klar begrenzt werden.

+ Wohnbauförderung zweckbinden: Die Wohnbauförderung muss wieder zweckgebunden und an die Teuerung angepasst werden, damit mehr leistbare Wohnungen gebaut werden können.

+ Befristungen eindämmen: Es darf keine befristeten Mietverhältnissen mehr geben - außer bei Eigenbedarf des Vermieters.

+ Betriebskosten senken: Versicherungskosten und Grundsteuer für MieterInnen sollen aus den Betriebskostenkatalog für MieterInnen gestrichen werden.

+ Weg mit den Maklergebühren für MieterInnen: Der Erstauftraggeber, das ist meistens der Vermieter, soll zahlen. Eine solche Regelung wurde kürzlich auch in Deutschland beschlossen.

+ Klare Erhaltungsregeln für VermieterInnen: Die Erhaltungspflicht muss die VermieterInnen treffen. Die Reparatur einer kaputten Therme soll der Vermieter zahlen müssen.

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