Welternährungstag 2014: Bauern decken unseren Tisch

Tanner: Leistungen der heimischen Landwirtschaft wertschätzen

Wien (OTS) - "Die Ernährung der Gesellschaft bleibt die Hauptaufgabe der Landwirtschaft und wir bekennen uns ausdrücklich dazu. In Österreich garantiert unsere heimische Landwirtschaft Ernährungssicherheit, Lebensmittelvielfalt und einen überdurchschnittlich hohen Selbstversorgungsgrad." Dies erklärte NÖ Bauernbunddirektorin Klaudia Tanner anlässlich des heutigen Welternährungstages und der Tatsache, dass mehr als 800 Mio. Menschen - das ist jeder neunte Erdenbürger - an Hunger leiden. "Trotz ihrer im internationalen Vergleich überwiegend kleinen Strukturen zeichnet in Niederösterreich die rund 41.600 bäuerlichen Betriebe, die zu 94% als Familienbetriebe geführt werden, aus, dass sie die Ernährung von rund 6 Mio. Menschen sicherstellen können. Bei tierischen Produkten, wie Milch und Fleisch, liegt der Selbstversorgungsgrad bei 100%, gab Tanner zu bedenken.

"Neben der Versorgungssicherheit mit hochqualitativen Lebensmitteln sorgen unsere Bauern für umweltfreundliche, erneuerbare Energie und eine kultivierte Landschaft, wovon auch der Tourismus profitiert", unterstrich Tanner einmal mehr die Bedeutung der Bäuerinnen und Bauern für die Gesellschaft. Sie verwies in diesem Zusammenhang auch auf eine aktuelle Umfrage zum Thema "Erwartungen an die Landwirtschaft", die den Bauern als eine für Österreich imageprägende Berufsgruppe Bestnoten und eine hohe Wertschätzung bescheinigt. Für 75% der heimischen Konsumenten ist die Regionalität wichtig beim täglichen Einkauf der Lebensmittel und 83% der Verbraucher sehen die Landwirte gleichzeitig auch als Garanten für vertrauenswürdige, qualitativ hochwertige Nahrungsmittel.

In Bezug auf die Tatsache, dass die Landwirtschaft weltweit bis zum Jahr 2050 rund 9 Mrd. Menschen ernähren soll, plädierte Tanner auch für einen sorgsameren Umgang mit den wertvollen Lebensmitteln im Inland und wandte sich gleichzeitig gegen eine "Aktions-Mentalität", durch die qualitätsvolle Lebensmittel zu Wegwerfartikel degradiert würden. Nach wie vor landen in einem durchschnittlichen österreichischen Haushalt jährlich Lebensmittel im Wert von EUR 300,-im Müll.
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