High-Tech und Teamkompetenz - untrennbare Verbündete im Kampf gegen den Herztod

Linz (OTS) - High-Tech-Ausstattung als Basis, aber ein eingespieltes und kompetentes Team als zentraler Erfolgsfaktor: Bei der 25. Jahrestagung für kardiologisches Assistenz- und Pflegepersonal, dem größten Fachtreffen dieser Art in Österreich, erleben mehr als 350 Teilnehmer/innen von 17. - 18. Oktober 2014 eine beeindruckende Demonstration, wie rasch sich die Welt der Kardiologie aktuell wandelt. Das Organisationsteam der kardiologischen Abteilung am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz (BHS) und der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) hat dafür Österreichs erfahrenste Experten aus ärztlichem, pflegerischem und medizinisch-technischem Bereich als Referenten in die voestalpine Stahlwelt geholt.

Der für einen medizinischen Fachkongress ungewöhnliche Veranstaltungsort in der multimedialen voestalpine Stahlwelt wurde durch den großen Ansturm Interessierter notwendig, der die ursprünglich geplante Location in kurzer Zeit aus allen Nähten platzen ließ. Doch das High-Tech Ambiente passt gut zum Programm der Tagung:

Live-Übertragung aus dem Herzkatheterlabor in die Stahlwelt

So wird am Freitagnachmittag live aus dem BHS-Herzkatheterlabor eine sogenannte "transradiale Katheteruntersuchung" in die voestalpine übertragen. Bei dieser Technik wird der Untersuchungskatheter über die Arm-Arterie eingeführt. Betroffene Patienten profitieren von der minimal invasiven Untersuchungsmethode enorm, da sie dadurch in der Mobilität nicht eingeschränkt sind. Stationsinterne Erfahrungen zeigen, dass durch den radialen Zugang die Aufenthaltsdauer sowie die Komplikationsrate reduziert werden konnten. Die Patienten können im Regelfall nach einem Tag das Spital schon wieder verlassen. Die BHS-Kardiologie ist in diesem schonenden, seit 2011 angewandten Verfahren Vorreiter und verzeichnet jährlich etwa 1.800 derartige Eingriffe. Weitere Fachthemen sind neue Behandlungsmöglichkeiten bei Herzklappenerkrankungen und Trends in der Schrittmachertechnik und -therapie.

Teamplayer sind in der Kardiologie unverzichtbar

Trotz und gerade wegen des Vordringens immer innovativerer Technologien sowohl im ärztlichen als pflegerischen Bereich sind eingespielte Teams unverzichtbar. Was bei einem Herznotfall irgendwo im Land mit der Kooperation von Ersthelfern, Sanitätern und Notarzt beginnt, spiegelt sich auch im Spital wieder. Hier arbeiten etwa bei einer Herzkatheter-Untersuchung Mediziner, zwei diplomierte Pflegekräfte und eine radiologisch technische Fachkraft, welche für die gerätetechnische Seite zuständig ist, eng zusammen. Viele Themen der Jahrestagung widmen sich daher einer Optimierung dieser oft lebensrettenden Kooperationen unterschiedlicher Fachleute. Erstmals wird in diesem Umfeld auch den psychologischen Aspekten von Herzerkrankungen breiter Raum eingeräumt. Ist doch effiziente Kommunikation in (Herz)Krisensituationen und psychologisches Know-How in Prävention wie Nachbetreuung ein ebenso wichtiger Baustein wie die medizinische Akuttherapie.

Die Zusammenarbeit unter Medizinern, Pflegekräften und medizinisch technischem Personal wird durch viele Möglichkeiten zu intra- und interprofessionellem Erfahrungs- und Gedankenaustausch an beiden Kongresstagen weiter vertieft.

Bildmaterial verfügbar unter www.vinzenzgruppe.at/presse

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