FP-Haslinger: Neues Drogenberatungszentrum macht das Scheitern der Wiener Drogenpolitik sichtbar

Obwohl die Zahl Suchtkranker explodiert, steht Rot-Grün für Drogenliberalisierung

Wien (OTS/fpd) - Immer mehr Menschen unterliegen dem schädlichen oder problematischen Drogenkonsum und suchen daher auch immer öfter Einrichtungen zur Suchtbehandlung auf. Jetzt platzte das "Jedmayer" der Suchthilfe Wien aus allen Nähten, worauf eine weitere Anlaufstelle gesucht werden musste. Auch wenn "Junkies" politisch korrekt als Suchtkranke bezeichnet werden und als harmlos gelten, wird bei Etablierung eines Drogenberatungszentrums plötzlich die wahre Einschätzung dieser Personengruppe in der Bevölkerung sichtbar. Der FPÖ-Fraktionssprecher im Drogenbeirat LAbg. Gerhard Haslinger weiß: "Hochgejubeltes Verständnis endet abrupt in Gefährdungsszenarien."

Und diese Szenarien hätten, so Haslinger, durchaus ihre Berechtigung. Allein seit Eröffnung des "Jedmayer" wurden im näheren Umfeld von der Polizei rund 1.000 Amtshandlungen nach dem Suchtmittelgesetz durchgeführt. Hunderte Festnahmen waren die Folge. Denn rund um das "Jedmayer" blüht förmlich der Handel mit Drogenersatzstoffen und Suchtgiften.

"Anstatt noch stärker auf Prävention zu setzen und vor exzessivem Drogen- und Alkoholkonsum zu warnen, fordern SPÖ und Grüne eine Liberalisierung von Drogen und treten speziell für die Freigabe von Cannabis ein", ärgert sich Haslinger. Dass sich dadurch die Zahl der Suchterkrankungen verringern wird, schließt er aus. Die Installierung weiterer Therapieeinrichtungen und Drogenzentren, die aber in seinem Umfeld niemand haben möchte, werden die Folge sein.

Dass nun am Alsergrund das Floriani-Prinzip für eine Standortverlegung herangezogen wird, zeige, dass die Akzeptanz in der Bevölkerung gegenüber Drogenkonsumentinnen und -konsumenten eine andere ist, als sie von der rot-grünen Stadtregierung gesehen wird. Haslinger erklärt: "Wer nächstes Jahr Rot oder Grün wählt, darf sich über ein Drogenberatungszentrum zwischen Schulen und Kindergärten nicht wundern." (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0002