PVÖ-Glatz: Wohnen, Essen und Energie bleiben größte Preistreiber - Pensionistenverband fordert Preisstopp

Pensionistenverband fordert Mietpreisstopp, günstigere Energie für ganz Österreich und harte Maßnahmen gegen Preissünder, die mit "Österreich-Aufschlag" das Leben verteuern

Wien (OTS/PVOE) - "Der Rückgang der allgemeinen Teuerung um 0,1 Prozent auf 1,6 Prozent ist kein Grund zur Entwarnung! Ganz im Gegenteil! Denn gerade jene Bereiche, die die Menschen tagtäglich betreffen - Wohnen, Energie, Wasser und Essen - bleiben die größten Preistreiber! Zwei weitere traurige Muster bleiben auch im September ungebrochen: Pensionistenhaushalte waren mit 1,7 Prozent wieder stärker von der Teuerung betroffen. Besonders dramatisch sind die heimischen Preissteigerungen im Vergleich zu Deutschland", kritisiert Dr. Harald Glatz, Konsumentenschutzsprecher des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ). Die Kosten für Nahrungsmittel liegen hierzulande mit einer Verteuerung um 2,4 Prozent um ein Vielfaches höher als in Deutschland mit nur 0,9 Prozent. Noch deutlicher ist der Anstieg der Mietpreise in Österreich um horrende 4,5 Prozent , in Deutschland hingegen nur bei 1,4 Prozent! Damit sind die Ausgaben für Wohnen und Nahrungsmittel für mehr als ein Drittel der Inflation verantwortlich! Die enormen Unterschiede zu Deutschland sind mit keinem Argument rationell erklärbar!", so Glatz, der unmissverständlich klarstellt:
"Wir brauchen rasche und effektive Maßnahmen! Der Pensionistenverband fordert daher einen Preisstopp bei Mieten, günstigere Energiepreise für ganz Österreich und strenge Kontrollen in den Supermärkten gegen die Preissünder, die mit einem 'Österreich-Aufschlag' das Leben hierzulande ungerechtfertigterweise verteuern!"" ****

Der Pensionistenverband Österreichs, die größte und mitgliederstärkste Interessensorganisation der älteren Generation auch in Konsumentenschutzfragen, führt daher einen harten Preiskampf an vielen Fronten! "Und mit unserer großen Unterschriften-Aktion 'Mehr Geld im Börsel' verstärken wir den Druck noch weiter! Denn die Menschen in Österreich müssen rasch und spürbar entlastet werden! Der Teuerung muss in allen Bereichen vom Wohnen, über den täglichen Einkauf bis hin zu den Strompreisen und Bankgebühren - Einhalt geboten und die Steuern gesenkt werden", betont PVÖ-Konsumentenschützer Glatz.

Als "absolut dramatisch" sieht Dr. Glatz den Preisanstieg bei Mieten, der Monat für Monat ungebrochen bleibt! "Die Mietpreise steigen ins uferlose! Immer mehr Menschen wissen nicht mehr wie sie ihr Dach über dem Kopf im nächsten Monat noch finanzieren sollen! Das dürfen wir nicht zulassen! Wohnen muss für jeden leistbar sein, Wohnen ist ein Menschenrecht und kein Luxus!", unterstreicht Glatz und führt weiter aus: "Daher kämpfen wir mit unserer großen Unterschriften-Aktion auch für ein Maßnahmenpaket für leistbares Wohnen! Darin fordert der Pensionistenverband:
+ Einem Preisstopp für Mieten: Der Hauptmietzins darf den Richtwert 20
+Prozent nicht übersteigen Mehr Wohnbauförderung für den sozialen +Wohnbau Geringere Betriebskosten durch Streichung der Grundsteuer und
+der Versicherungskosten aus dem Betriebskostenkatalog sowie Eine +Streichung der Maklerprovision für Mieter."

Runter mit den hohen Energiepreisen

Dass einige Stromanbieter in Ostösterreich ihre Strompreise bereits gesenkt haben, ist ein erster Erfolg der Unterschriften-Kampagne 'Mehr Geld im Börsel` und des harten Kampfes des Pensionistenverbandes. "Es ist aber nur ein erster Schritt in die richtige Richtung! Wir werden nicht lockerlassen, bis die Energiepreise in ganz Österreich für alle Privathaushalte -unabhängig vom Wohnort und Verbrauch - sinken! Unsere Unterschriften-Aktion wird so lange laufen, bis unsere Forderungen für eine rasche, spürbare Entlastung erfüllt sind", betont der PVÖ-Konsumentenschutzexperte abschließend.(Schluss)

Info:
Die Unterschriften-Aktion "Mehr Geld im Börsel" kann in allen Ortsgruppen und Landessekretariaten des Pensionistenverbandes Österreichs sowie online unter www.pvoe.at unterschrieben werden.

Rückfragen & Kontakt:

GS Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband Österreichs, Telefon: 0664-48 36 138

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