AKNÖ-Vizepräsidentin Adler: Pflegepersonen in Pflegeheimen fallen um bezahlte Pause um

Wien (OTS/AKNÖ) - Die Reformpläne der Dienstzeiten in den niederösterreichischen Pflegeheimen sorgen nicht überall für ungeteilte Freude. Von einer Abschaffung der 12-Stunden-Dienste zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wie es in Zeitungen kolportiert wurde, "kann keine Rede sein", stellte AKNÖ-Vizepräsidentin Brigitte Adler fest. "Das Pflegepersonal ist nach wie vor 12 Stunden am Arbeitsplatz. Aus der bisher bezahlten 30-minütigen Mittagspause soll aber eine unbezahlte einstündige Pause werden", berichtete Brigitte Adler von zahlreichen besorgten AnruferInnen.

Die bessere Ausstattung der Sozialräume durch Massagesessel und Infrarotkabinen wird von der NÖ Arbeiterkammer ausdrücklich begrüßt, trotzdem "ist es ein Taferltausch, wenn die Verlängerung der Mittagspause mit einer Gehaltskürzung erkauft werden muss und sich an der Gesamtanwesenheitszeit in Wahrheit nichts ändert". Zusätzlich steigt die Belastung auf den Stationen, weil die anderen KollegInnen die fehlende Arbeitszeit ausgleichen müssen, gibt die AKNÖ-Vizepräsidentin die an sie herangetragenen Bedenken der MitarbeiterInnen wieder.

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