Samariterbund: Erfolgreiche internationale Hilfsprojekte durch "Hilfe zur Selbsthilfe"

Nachhaltiges Projekt in Westserbien hilft, Armut zu beseitigen.

Wien (OTS) - Anlässlich des internationalen Tages zur Beseitigung der Armut am 17. Oktober betont der Samariterbund die Wichtigkeit von internationalen Hilfsprojekten. "Dem Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs ist die humanitäre Hilfe für schwer benachteiligten Regionen der Welt ein wichtiges Anliegen", so Reinhard Hundsmüller, Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs. Konkret werden die Menschen in von Umweltkatastrophen oder Krieg betroffenen Regionen wie beispielsweise auf den Philippinen oder im Libanon in Projekte eingebunden. Ein besonders erfolgreiches Hilfsprojekt läuft derzeit in der Gemeinde Ljig in Westserbien. Nach dem Hochwasser im Mai waren dort 1.100 ha Ackerland überflutet. Viele Menschen haben in den Fluten ihre Existenzgrundlage verloren.

"Wir bieten den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe an", sagt Mag. Angelika Maier, Projektleiterin des Samariterbundes, die vor kurzem persönlich vor Ort war: "Das Projekt läuft sehr gut und ist voll im Zeitplan. Ein Teil der Nothilfepakete mit Viehfutter wie Heu und Mais ist bereits verteilt worden. " Durch das von "Nachbar in Not" finanzierte Projekt wird - Soforthilfe geleistet und der Wiederaufbau unterstützt, um die schwer in Mitleidenschaft gezogene Landwirtschaft wieder anzukurbeln. ExpertInnen haben außerdem Bodenproben entnommen und konkrete Maßnahmen abgeleitet, damit nächstes Jahr wieder geerntet werden kann. Angelika Maier: "Viele Menschen in der Region leben von der Landwirtschaft und züchten Kühe, Schweine oder Schafe. In Ljig habe ich den 35-jährigen Dejan Mardanovic kennengelernt. Die Familie lebte vor dem Hochwasser von der Landwirtschaft und hat alles verloren. Die Felder sind nicht mehr zugänglich und von einem halben Meter Sand und Steinen bedeckt. Durch unser Projekt bekommt er Viehfutter, Saatgut und Hilfe dabei, seine Felder wieder bebaubar zu machen." Die Unterstützung wird nun bis Mitte 2015 ausgeweitet werden.

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