EANS-News: FACC AG setzt im 1. Halbjahr 2014/15 Wachstumskurs fort

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6-Monatsbericht

· Umsatz steigt um 3,4 % auf Rekordwert von 235,9 Mio. EUR
· Starker Anstieg bei Produktumsätzen und unverändert hohe Auslastung in allen Divisionen
· Finanzergebnis beeinflusst durch den parallelen Serienhochlauf verschiedener neuer Projekte unter dem Vorjahreswert
· Positive Ergebniseffekte im 2. Halbjahr aufgrund höherer Umsätze und Effizienzsteigerung erwartet
· Marktnachfrage nach neuen effizienten Flugzeugen anhaltend hoch · Management hält an den Zielen für das Gesamtjahr fest

Ried / Die FACC AG setzte den eingeschlagenen Wachstumskurs auch im 1. Halbjahr 2014/15 fort und verzeichnete im Berichtszeitraum einen zufriedenstellenden Geschäftsverlauf: Der Konzern erzielte im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/ 15 Umsatzerlöse in Höhe von 235,9 Mio. EUR, das entspricht einem Anstieg um 7,8 Mio. EUR bzw. 3,4 % im Vergleich zur Vorjahresperiode mit 228,1 Mio. EUR. Der Zuwachs ist durch den starken Anstieg der Produktumsätze in Höhe von 29,3 Mio. EUR oder 15,9 % bei gleichzeitiger Veränderung der Umsätze mit dem Verkauf von Entwicklungsleistungen in Höhe von -21,5 Mio. EUR oder -48,9 % begründet. Die Produktumsätze verzeichneten Steigerungen in den Divisionen Aerostructures und Interiors, in der Division Engines & Nacelles lagen sie im Bereich des Vorjahres. Vorrangig generiert wurden die Produktumsätze bei den Programmen Airbus A321, Airbus A350 XWB, Boeing 787 und Boeing 737.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und vor Fair-Value-Bewertung von derivativen Finanzinstrumenten (EBIT) betrug zum 1. Halbjahr 2014/15 - 14,5 Mio. EUR (1. Halbjahr 2013/14 7,7 Mio. EUR). Die Veränderung der Ergebnissituation beruht -wie schon im 1. Quartal 2014/15 - vor allem darauf, dass in der Vergleichsperiode (1. Halbjahr 2013/14) ein wesentlicher positiver Ergebniseffekt im Zusammenhang mit der Abrechnung von Entwicklungsleistungen erzielt worden war, was im Vergleichszeitraum des laufenden Geschäftsjahres nicht geplant war. FACC erwartet, dass im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres, speziell im 4. Quartal, Abrechnungen von Entwicklungsleistungen gemäß aktueller Einschätzungen planmäßig vollzogen werden. Im 1. Halbjahr beeinflusste zudem der Serienhochlauf verschiedener Neuprojekte die Herstellkosten. Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Reduktion der Herstellkosten durch Lernkurveneffekte, Forcierung der getakteten Fertigung und Verminderung von Qualitäts- und Materialkosten befinden sich in der Umsetzung.

"Aus operativer Sicht barg das erste Halbjahr mit dem Hochlauf bedeutender Projekte sowie dem Ausbau der Produktionskapazitäten und der Erweiterung der Belegschaft große Herausforderungen", sagte Walter Stephan, Vorstandsvorsitzender der FACC AG. "Zur Erreichung unserer Ziele hat die kontinuierliche Umsetzung unserer Optimierungsprogramme in allen Bereichen oberste Priorität. Dadurch sehen wir uns in einer sehr guten Ausgangsposition, unsere operativen und finanziellen Vorgaben im laufenden Geschäftsjahr zu erreichen."

Die Investitionen im 1. Halbjahr 2014/15 betrugen 35,1 Mio. EUR (1. Halbjahr 2013/14 24,7 Mio. EUR). In den Investitionen enthaltene aktivierte Entwicklungskosten beliefen sich auf 12,3 Mio. EUR (1. Halbjahr 2013/14 7,1 Mio. EUR) und waren überwiegend durch Engineeringleistungen im Zusammenhang mit der Entwicklung von Airbus A350 XWB, Embraer Legacy 450/500 und Embraer E-Jet 190 beeinflusst. Die Erweiterung der Produktionskapazität in der Division Interiors wurde abgeschlossen, und die Inbetriebnahme der neuen Fertigungskapazität durchgeführt.

Der Personalstand des FACC Konzerns betrug zum Zwischenabschlussstichtag 31.8.2014 3.169 Mitarbeiter/innen. Im Vergleich zum Vorjahresstichtag stieg der Personalstand um 628 Mitarbeiter/innen.

Ausblick
Die Luftfahrtindustrie verzeichnet weltweit ein anhaltend konstantes Wachstum. Die Nachfrage der Airlines nach modernen, gewichtsoptimierten Flugzeugen mit gesteigerter Effizienz setzt sich auf hohem Niveau fort.
Aus heutiger Sicht und dem derzeit verbuchten Auftragsstand für die restlichen beiden Quartale des Geschäftsjahres erwartet FACC einen Anstieg der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2014/15 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2013/14 im einstelligen Prozentbereich, wobei die Umsatzerlöse aus Produktlieferungen im zweistelligen Prozentbereich wachsen werden.

Die Auftragsrücklage des FACC Konzerns entwickelt sich weiterhin positiv. Im Berichtszeitraum neu eingegangene Aufträge für bedeutende Flugzeugprogramme wie A320 Familie und Boeing 787-10 stärken das Unternehmen in seiner Position als Technologieführer und bevorzugter Partner in der Luftfahrtindustrie. ,,Das hohe Auftragspolster und unsere langjährigen Kundenpartnerschaften unterstützen uns in der Umsetzung unserer Konzernstrategie ,FACC Vision 2010' und forcieren den Ausbau unseres Rangs eines First-Tier-Lieferanten bei den Kunden Airbus, Boeing, Bombardier, Embraer und allen namhaften Triebwerksherstellern."

Der Bericht über das 1. Halbjahr 2014/2015 steht auf der Website www.facc.com zum Download zur Verfügung.

Über FACC
Die FACC AG ist eines der weltweit führenden Unternehmen in Design, Entwicklung und Fertigung von fortschrittlichen Faserverbundkomponenten und -systemen für die Luftfahrtindustrie. Die Produktpalette reicht von Strukturbauteilen an Rumpf und Tragflächen über Triebwerkskomponenten bis hin zu kompletten Passagierkabinen für zivile Verkehrsflugzeuge, Business Jets und Hubschrauber. FACC produziert für alle großen Flugzeughersteller wie Airbus, Boeing, Bombardier, Embraer, COMAC und Sukhoi sowie Triebwerkhersteller und Sublieferanten der Flugzeughersteller.

Im Geschäftsjahr 2013/14 erzielte FACC einen Jahresumsatz von 547,4 Mio. Euro. Das Unternehmen beschäftigt weltweit über 3.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitergehende Informationen stehen unter www.facc.com zur Verfügung.

FACC AG Konzern in Zahlen

______________________________________________________________________________ |Werte in Millionen Euro | 1. HJ 2014/15 | 2. HJ 2013/14 | |_________________________|________3-8/2014_________|_________3-8/2013_________| |Gesamtumsatz_____________|____________________235,9|_____________________228,1| |Umsätze_der_Divisionen___|_________________________|__________________________| |Aerostructures___________|____________________124,3|_____________________120,8| |Engines_&_Nacelles_______|_____________________40,1|______________________40,6| |Interiors________________|_____________________71,5|______________________66,7| |Ergebnis vor Zinsen, | | | |Steuern und vor Fair- | | | |Value-Bewertung von | -14,5| 7,7| |derivativen | | | |Finanzinstrumenten_(EBIT)|_________________________|__________________________| |Ergebnis nach Steuern und| -14,0| 2,7| |Zinsen___________________|_________________________|__________________________| |Mitarbeiter gesamt zum | 3.169| 2.541| |Stichtag_________________|_________________________|__________________________| |Forschungs- & | | | |Entwicklungskosten | 12,3| 7,1| |Aktivierte | | | |Entwicklungskosten | 14,6| 23,4| |In der | 11,4 %| 13,4 %| |Gesamtergebnisrechnung | | | |verbuchte F&E-Kosten | | | |in_Prozent_vom_Umsatz____|_________________________|__________________________| Hinweis

Manche der Angaben in dieser Pressemitteilung können Prognosen oder sonstige zukunftsgerichtete Aussagen zu zukünftigen Ereignissen oder zur zukünftigen Finanzlage der Gesellschaft enthalten. Zukunftsgerichtete Aussagen lassen sich anhand von Begriffen wie beispielsweise "erwarten", "glauben", "vorhersehen", "schätzen", "beabsichtigen", "werden", "könnten", "können" oder "können unter Umständen" bzw. der verneinenden Verwendung dieser Begriffe oder ähnlicher Ausdrücke erkennen. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass es sich bei diesen Aussagen lediglich um Vorhersagen handelt und dass sich die tatsächlichen Ereignisse oder Ergebnisse wesentlich davon unterscheiden können. Wir beabsichtigen nicht, diese Aussagen zu aktualisieren, um Ereignissen oder Umständen, die nach dem Datum dieser Pressemitteilung eintreten, oder dem Eintritt unvorhergesehener Ereignisse Rechnung zu tragen. Zahlreiche Faktoren, unter anderem die allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen, unser Wettbewerbsumfeld, die unserer Branche eigenen Risiken sowie viele sonstige Risiken insbesondere im Zusammenhang mit der Gesellschaft und ihrem Geschäftsbetrieb, können dazu führen, dass sich die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in unseren Prognosen oder zukunftsgerichteten Aussagen enthaltenen unterscheiden.

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