SP-Lindenmayr ad Grüne-Kreutz: Unwürdiges Doppelspiel bei Suchthilfezentrum Alsergrund

Wien (OTS/SPW-K) - "Von Anfang an war Kreutz in die Planung des Suchthilfezentrums am Alsergrund eingebunden. Sobald Gegenwind aufkommt gibt sie klein bei und will sich durch stumpfsinnigen Populismus beliebt machen", kritisiert SPÖ-Gemeinderat Siegi Lindenmayr die Kehrtwende der Alsergrunder Grünen. Auf der Website der Grünen-Alsergrund macht Bezirksvorsteherin-Stellvertreterin Kreutz Stimmung gegen das geplante Suchthilfezentrum. ****

Kreutz habe noch im Vorfeld bestätigt, dass keine 'Szeneverlagerung' durch solch eine kleine Einrichtung zu erwarten sei. "Wenn sich Kreutz auf ihrer Homepage für mehr Solidarität mit Suchtkranken ausspricht und schreibt, dass man 'Drogenkranken Menschen helfen muss, sie nicht stigmatisiert und verdrängen darf', und sich dann wiederum gegen die Öffnung wehrt, so zeugt das von einer dreisten Doppelmoral", betonte Lindenmayr.

"Das neue Suchthilfezentrum bietet neben Beratungen und Spritzentausch auch gemeinwesensorientierte Sozialarbeit, durch welche suchtkranke Menschen von der Straße geholt und nicht dorthin gebracht werden", sagte SP-Gemeinderat Siegi Lindenmayr. "Die Erfahrung lehrt uns, dass dort, wo solche Suchtberatungszentren aufgebaut werden, eine wesentlich höhere Kontrolle durch Sozial-, MagistratsarbeiterInnen und Polizei stattfindet. Ohne derartige Einrichtungen wären der öffentliche Raum und das Gemeinwesen mit den Begleiterscheinungen der Suchtkrankheit wesentlich stärker belastet", betonte Lindenmayr. Zudem werde dort ein Beschwerdemanagement mit einer eigenen Hotline eingerichtet. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Wien Rathausklub
David Millmann
Kommunikation
Tel.: 01/400-81943
david.millmann@spw.at
www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10003