Serie "Augen auf beim Möbelkauf": Wie gestalte ich mein Schlafzimmer?

Österreichische Möbelhersteller geben Expertentipps für gesunden Schlaf und eine erholsame Nachtruhe

Wien (OTS/PWK692) - Etwa ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch schlafend. Gesunder Schlaf ist unerlässlich für die Regeneration des Körpers - Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden hängen maßgeblich von einer erholsamen Nachtruhe ab. Nur mit dem richtigen Bett, der passenden Matratze und einem guten Lattenrost kann der Körper im Schlaf neue Energie tanken.

Gefragt: optionale Zusatzausstattung beim Bett

Beim Bett ist vor allem das Design entscheidend - also Form, Farbe und Material. Doch nicht nur persönliche Vorlieben spielen eine Rolle, auch auf die Größe des Schlafzimmers kommt es an. Insgesamt geht die Entwicklung immer mehr hin zum individuellen Bett, das auf die persönlichen Ansprüche abgestimmt wird. Ob Basis oder Betthaupt -jedes Element ist variabel. Dazu wächst die Auswahl an Stoff- und Farbkollektionen stetig an. Als optionale Zusatzausstattung gibt es beispielsweise verstellbare Kopfteilelemente, schwenkbare Tische, integrierte Leuchten oder individuell positionierbare Tische für Bücher oder einen Fernseher. Bettrahmen in einer Komforthöhe ermöglichen unkompliziertes Ein- und Aussteigen aus dem Bett und eignen sich vor allem für ältere Personen.

Individueller Liegekomfort bei Matratzen

Körpergröße, Gewicht und eventuelle Beeinträchtigungen wie Rückenschmerzen oder ein Hohlkreuz sind bei der Wahl des Matratzenmodells zu berücksichtigen. Um Haltungsschäden und Rückenschmerzen zu vermeiden, sollte die Wirbelsäule im Schlaf so abgestützt werden, dass sie ihre natürliche S-Form behält. Wenn man entspannt in einer natürlichen Position liegen und schmerzfrei aufstehen kann, ist man auf der sicheren Seite. Für bequemes Liegen ist eine Matratze günstig, die etwa 20 cm länger ist als der Schlafende. Bei großen Gewichtsunterschieden oder Rückenproblemen eines der beiden Partner kann es sinnvoll sein, zwei einzelne Matratzen zu kaufen, die zu den jeweiligen körperlichen Erfordernissen passen. Aber nur ein Probeliegen der Matratze zeigt, ob sie wirklich den individuellen Vorlieben entspricht. Kaltschaummatratzen speichern viel Wärme und sind deshalb für kälteempfindliche Personen geeignet. Personen, die leicht schwitzen, können zu Federkernmatratzen greifen, die für eine gute Belüftung sorgen. Matratzen aus Latex sind besonders für Personen mit stark unterschiedlicher Gewichtsverteilung in den verschieden Körperzonen empfehlenswert, da sie sehr flexibel sind.

Unterlage und Lattenrost - passend zur Matratze

Die Unterlage bzw. der Betteinsatz ist wichtig für ein angenehmes Schlafgefühl. Nur wenn er zur Matratze passt, ist eine erholsame Nachtruhe möglich. Es ist deshalb ratsam, beides zusammen auszuprobieren. Man kann aber auch auf Systeme zurückgreifen, bei denen Unterlage und Matratze bereits aufeinander abgestimmt sind. Der Lattenrost unterstützt die Matratze und passt sich den wechselnden Schlafpositionen des Liegenden an. Deshalb ist es wichtig, dass Lattenrost und Matratze gut harmonieren. Kauft man beide Elemente gemeinsam, stellt man sicher, dass sie sich optimal ergänzen. Manche Lattenroste verfügen über eine praktische Verstellmöglichkeit, mit der das Kopf- oder Fußteil zum bequemen Lesen oder Fernsehen im Bett aufgestellt werden kann. Bei Betten über einer Breite von 160 cm empfiehlt es sich, zwei Lattenroste zu nutzen, um eine rückengerechte Unterfederung zu gewährleisten.

Unterschiedliche Systeme bei Rahmen

Bei einem klassischen Federholzrahmen ist der Liegekomfort umso besser, je höher die Anzahl der Federholzleisten ist. Im Idealfall ist etwa die Hälfte der Bettfläche mit Lamellen ausgefüllt, die andere Hälfte bleibt zur Belüftung frei. Alternativ zum Federholzrahmen gibt es beispielsweise Boxspring-Betten, die aus einem zusammenhängenden System aus Matratze und Unterfederung bestehen. Die Matratze liegt dabei auf einem gepolsterten Holzrahmen. Der Boxspring ist besonders elastisch und fördert die Anpassungsfähigkeit der Matratze an die Körperkonturen. Boxsprings sind auch mit höhenverstellbarem Kopf- und Fußteil erhältlich.

Trend zu natürlichen Materialien

Während der Schlafphase ist der Körper gegenüber schädlichen Außeneinflüssen besonders anfällig: Um bis zu einem Drittel sinkt die Abwehrkraft des Immunsystems. Daher empfehlen Baubiologen, sich im Schlafzimmer ausschließlich mit wohngesunden und natürlichen Materialien zu umgeben, da diese dem Körper vertraut sind. Auch bei Österreichs Produzenten von Betten und Schlafsystemen geht die Tendenz eindeutig hin zum Naturbett aus ökologischen und weitgehend naturbelassenen Materialien - teilweise in metallfreier Ausführung. Holz, Naturlatex, Wolle und Kaschmir sowie Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau kommen hier oft zum Einsatz. Diese natürlichen Materialien bilden die Basis für einen erholsamen und gesunden Schlaf.

Regelmäßige Pflege und Hygiene

Eine gute Belüftung des Bettkastens sorgt für ein angenehmes Schlafklima. Darüber hinaus ist ein regelmäßiges Auslüften der Matratze sinnvoll. Dazu stellt man die Matratze von Zeit zu Zeit im Raum auf, sodass sie rundum Feuchtigkeit abgeben kann. Manche Matratzen haben für diesen Zweck spezielle Trageschlaufen. Außerdem ist es ratsam, die Matratze mindestens viermal im Jahr in Längs- und Querrichtung zu drehen. Nach sieben bis zehn Jahren sollte man die Matratze aus hygienischen Gründen komplett austauschen.

Nähere Informationen zu einzelnen Schlafzimmerlösungen sowie zu Herstellern finden Sie auf www.moebel.at

Hintergrundinformation

Die Österreichische Möbelindustrie ist eine Berufsgruppe des Fachverbandes der Holzindustrie und somit eine Teilorganisation der Wirtschaftskammer Österreich. Zu ihr zählen 47 Betriebe mit rund 6.700 Mitarbeitern. Die überwiegende Anzahl dieser Unternehmen sind mittelständische Betriebe, die sich in privater Hand befinden. Österreichische Möbelhersteller stehen mit ihren Produkten für hohe Qualität, traditionelles Handwerk, modernste Präzisionstechnik, ökologische Verantwortung und ein Möbeldesign, das durch künstlerische Strömungen im ureigenen Land entstanden ist. (KR)

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