FPÖ-Fuchs: OMV-Aufsichtsrat agiert dilettantisch und schadet dem Unternehmen

Wien (OTS) - Heftige Kritik übte der freiheitliche Finanzsprecher NAbg DDr. Hubert Fuchs an der gestern beschlossenen Auflösung des Vertrages mit OMV-Chef Gerhard Roiss.

"Diese Vorgangsweise nicht zuletzt deshalb als mehr als dilettantisch zu bezeichnen, da der Verbleib von Roiss im Unternehmen bis Mitte 2015 trotz offensichtlich fehlenden Vertrauens einen unbefriedigenden und der Geschäftstätigkeit des Unternehmens sicher nicht zuträglichen Zustand perpetuiert. Zusätzlich unverständlich, dass dieser Schritt erfolgte, obwohl der Vertrag mit Roiss erst vor einem Jahr bis 2017 verlängert worden sei, so Fuchs.

Völlig zurecht bezeichnete der ehemalige ÖIAG-Vorstand Raidl das Vorgehen im gestrigen ZIB 2 Interview als "ein Desaster". Denn auch eine Entscheidung über die Nachfolge sei dem Vernehmen nach noch nicht gefallen. "Das einzige, was fix ist, sind kolportierte zehn Millionen Euro für Roiss, die aufgrund der vorzeitigen Vertragsauflösung fällig werden könnten", so Fuchs.

"Die wochenlang öffentlich ausgetragenen Personalstreitigkeiten am Rücken eines Unternehmens mit rund 30.000 Mitarbeitern, das sich zu einem Drittel im Staatseigentum befindet, fügten der Reputation des Unternehmens im In- und Ausland enormen Schaden zu und sind mehr als unerträglich", so Fuchs.

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