"Eco" am 16. Oktober: Warum ist Österreich so teuer?

Außerdem: Wie Kleinunternehmen gegen die "große Konkurrenz" bestehen

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert das in HD produzierte ORF-Wirtschaftsmagazin "Eco" am Donnerstag, dem 16. Oktober 2014, um 22.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Warum ist Österreich so teuer?

In Europa ist von Inflation zurzeit wahrlich keine Rede - fast durchwegs liegen die Preissteigerungsraten in den Ländern der Euro-Zone unter einem Prozent. In manchen EU-Ländern geistert sogar das Gespenst einer Deflation herum, dem allgemeinen Fall der Preise mit allein negativen Auswirkungen auf die Umsätze der Unternehmen und den Arbeitsmarkt. Eigenartig ist: Diese Sorge hat Österreich nicht -mit einer Inflationsrate von 1,5 Prozent, fast doppelt so hoch wie in Deutschland, liegen wir sogar an der Spitze der Teuerung in Europa. Aber: Warum eigentlich zahlen die heimischen Konsumenten trotz gesunkener Import-, Erzeuger- und Großhandelspreise permanent mehr als die Verbraucher in unseren Nachbarländern? Und warum glauben viele Österreicher, dass in Wirklichkeit die Preise noch schneller steigen als es die offizielle Teuerungsrate wiedergibt? "Eco" sieht sich den berühmten Warenkorb der Verbraucherpreise genauer an und berücksichtigt auch die "gefühlte Inflation". Bericht: Hans Hrabal, Hans Wu.

David gegen Goliath: Wie Kleinunternehmen gegen die "große Konkurrenz" bestehen

Mehr als 90 Prozent aller österreichischen Unternehmen sind Klein-und Kleinstbetriebe. Entscheidend für das Wohl und Wehe solcher Firmen ist meist "der Chef" bzw. "die Chefin". Von den Unternehmerpersönlichkeiten hängt vor allem ab, wie sich der Betrieb am Markt behaupten kann, ob er auch gegen die Goliaths der Branche besteht. Da spielen persönliches Herzblut, die richtige Strategie und auch permanente Innovation eine entscheidende Rolle. "Eco" zeigt an drei Beispielen - einem Getränkeerzeuger, einer Buchhändlerin und einer Fleischerei - wie Kleinbetriebe arbeiten, wie viel sie ihren Eigentümern - oft bis an den Rand der Resignation - abverlangen und wie diese am Ende doch immer wieder weiter wollen und müssen. Darüber hinaus entscheiden die Firmenchefs und -chefinnen nicht nur für sich selbst - immerhin beschäftigen Klein- und Kleinstbetriebe in Summe doch mehr als 1,3 Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wichtigste Voraussetzung: Die Wirtschafts-Davids müssen trickreich sein, oft flexibel bis zur Selbstausbeutung, um gegen die Marktübermacht der Branchenriesen zu bestehen. Und jede/r einzelne von ihnen hat spannende "Geschichten vom (Über-)leben" zu erzählen. Bericht: Bettina Fink.

Knappe Kassen an der Staatsoper

Österreichs kultureller Supertanker, die Wiener Staatsoper, steuert auf eine Finanzkrise zu. Während die Gehälter der fast 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stetig steigen, bleiben die Subventionen seit Jahren gleich. Immer kleiner wird deshalb der finanzielle Spielraum für große Produktionen - und die Stimmen großer Stars. Voriges Jahr schaffte das Haus am Ring noch ein knapp positives Geschäftsergebnis, doch trotz Rekordauslastung und Rekordeinnahmen aus den Kartenverkäufen ist das heuer fraglich. Dazu kommt: Seit dem Burgtheaterdebakel fehlen der Bundestheater Holding, die für die Finanzierung der staatlichen Bühnen zuständig ist, 22 Millionen Euro in der Kassa. Deshalb ist die Sorge groß, dass das Loch im Budget auch zum "Phantom der Oper" werden könnte. Längst fehlen die Mittel für überfällige Renovierungsarbeiten und auch bei manchen Künstlern lagen und liegen die Nerven blank - wie der Abgang von Generalmusikdirektor Welser-Möst zeigt. Bericht: Sabina Riedl.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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