Bayr zum Welternährungstag 2014: Hunger zu beseitigen ist eine Frage des politischen Willens

Weltweit hungern 805 Millionen Menschen

Wien (OTS/SK) - "Hunger zu beseitigen ist eine Frage des politischen Willens. Es ist genug Nahrung für alle da", stellt Petra Bayr, SPÖ-Sprecherin für globale Entwicklung, zum Welternährungstag am 16. Oktober fest. 11 Prozent der Weltbevölkerung sind von Hunger betroffen: "Dass 805 Millionen Menschen hungrig zu Bett gehen müssen, ist eine Schande für die Menschheit. Politische Lösungen müssen her", fordert Bayr. Es gelte, kleinbäuerliche Strukturen und Familienbetriebe zu stärken und die Macht der Transnationalen Konzerne in der Lebensmittelproduktion zu beschränken. Die Vereinten Nationen haben aus diesem Grund 2014 zum Jahr der kleinbäuerlichen Betriebe erklärt, um auf deren zentrale Rolle in der Ernährungssicherheit aufmerksam zu machen, so Bayr heute, Mittwoch. ****

"Etwa 500 der 570 Millionen landwirtschaftlichen Betriebe weltweit sind in Familienhand. Sie haben unschätzbaren Wert für die regionale und globale Ernährungssicherheit", ist Bayr überzeugt und streicht hervor, dass Initiativen wie FAIRTRADE kleinbäuerliche Strukturen und Genossenschaften aus diesem Grund fördern. FAIRTRADE unterstützt zudem die Selbstorganisation der ProduzentInnen und das Betreiben von Schulen, Gewerkschaften sowie Möglichkeiten zu Fortbildungen, um die Lebenssituation der BäuerInnen zu verbessern. "Bewusste Konsumentscheidungen können entwicklungspolitisch höchst relevant sein und dazu beitragen, kleibäuerliche Strukturen zu stärken" ist Bayr überzeugt. (Schluss) mb/mp

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