ÖAMTC präsentiert Initiative "Sehen und gesehen werden" (+ Foto, + Video)

In Herbst und Winter steigende Unfallgefahr wegen schlechter Sicht und Sichtbarkeit

Wien (OTS) - Der Herbst ist da, es wird später hell und früher dunkel. Das bedeutet erschwerte Sichtbedingungen für alle, die sich auf den Straßen bewegen - somit kann sich die Unfallgefahr erhöhen. "Rund 25 Prozent der Unfälle mit Personenschaden passieren bei Dämmerung, Dunkelheit und künstlicher Beleuchtung", erklärt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. "Sicht und Sichtbarkeit, also das Sehen und das Gesehen werden, sind also ab sofort wieder ein zentrales Thema."

Grund genug für den ÖAMTC, die Initiative "Sehen und gesehen werden" ins Leben zu rufen. "'Sehen' bedeutet in diesem Zusammenhang, dass man als Lenker möglichst früh Fußgänger, Radfahrer, andere Autos, Lkw oder Busse auf und an der Fahrbahn erkennen kann. Umgekehrt bedeutet es auch, dass man als Fußgänger oder Radler andere Verkehrsteilnehmer vorzeitig in der Annäherung wahrnimmt", so die ÖAMTC-Expertin. "'Gesehen werden' heißt, sich selbst als Verkehrsteilnehmer so sichtbar wie möglich zu machen. Möglichst helle Kleidung, vor allem aber Reflektoren können dabei helfen."

ÖAMTC sorgt mit Verteilaktion für "Sehen und gesehen werden"

Im Rahmen der ÖAMTC-Initiative "Sehen und gesehen werden" werden rund 80.000 reflektierende Klebersets für Kinder und Jugendliche verteilt. Zusätzlich kann man an allen ÖAMTC-Stützpunkten verschiedene Materialien kaufen, um sich sichtbar zu machen - vom reflektierenden "Klackband" über verschiedene Aufkleber und andere Goodies bis hin zur Tragtasche mit Reflektor-Streifen. Für den Club zählt aber nicht nur die möglichst breite Ausstattung mit Hilfsmitteln. "Auch die Bewusstseinsbildung ist uns ein wichtiges Anliegen. Und weil das mit aktivem Mitmachen noch besser gelingt, haben Jugendliche auch die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen, wie man sich in der dunklen Jahreszeit besser sichtbar machen kann", erklärt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Seidenberger. Dazu reicht ein Klick auf die eigens eingerichtete Homepage www.gesehenwerden.at, wo es alle Infos dazu gibt. Jeder, der mitmacht hat bei einer Verlosung Mitte Dezember auch die Chance, einen Preis zu gewinnen (Mitmachen ist bis 30. November 2014 möglich). Außerdem wurden vom ÖAMTC informative Folder zur Initiative gedruckt, die demnächst an allen Stützpunkten aufliegen werden.

Auf der Homepage zur Initiative "Sehen und gesehen werden" findet man auch ein vom ÖAMTC produziertes Video, das allen Verkehrsteilnehmern anschaulich verdeutlicht, welche Bedeutung dem Thema Sichtbarkeit gerade im Herbst und Winter zukommt. "Im Video ist beispielsweise deutlich zu erkennen, wie spät große und kleine Fußgänger oder Radfahrer für einen Fahrzeuglenker erkennbar sind -vor allem, wenn sie nicht mit Reflektoren ausgestattet sind", hält die ÖAMTC-Expertin fest. Mit dem Video möchte der Club einerseits Autofahrern zeigen, wie wichtig es ist, bei Dunkelheit mit gesteigerter Aufmerksamkeit zu fahren. Andererseits haben durch das Video auch die "schwächeren" Verkehrsteilnehmer die Möglichkeit, sich in den Fahrzeuglenker zu versetzen - um zu sehen, wie spät sie erkannt werden, wenn sie nicht mit entsprechenden Hilfsmitteln ausgestattet sind.

Alle Infos zur Initiative "Sehen und gesehen werden" gibt es auf www.gesehenwerden.at.

Fotos zu dieser Aussendung gibt es unter www.oeamtc.at/presse, Videomaterial ist auf Anfrage über die ÖAMTC-Kommunikation erhältlich.

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