ARBÖ: Spendenaktion für einen Teufelskerl

"El Diablo" Didi Senft in finanziellen Nöten

Wien (OTS) - Er ist gern gesehener Gast und festes Inventar bei großen Radsportveranstaltungen: Der Berliner Didi Senft, wegen seines Teufelskostüms auch "El Diablo" genannt. Seine Auftritte bei der Tour de France, wo der mittlerweile knapp 63-Jährige regelmäßig an den Etappen-Enden die Radprofis bejubelt und begeistert seinen Dreizack schwenkt, sind legendär. Senft ist Stammgast beim ARBÖ-Radmarathon in Bad Kleinkirchheim. Auch heuer ist der Deutsche wieder mit seinem bekannt schrulligen Campingbus nach Kärnten gereist, um die Teilnehmer des Spektakels zu Höchstleistungen zu treiben. Bei diesem Besuch offenbarte er, dass der Marathon in Kärnten wohl eine seiner letzten Fanreisen sei, weil er sich den in die Jahre gekommenen Campingbus nicht mehr leisten könne. Der Grund für den finanziellen Engpass ist, dass Senft nur über ein bescheidenes Einkommen verfügt. Für seine originellen Auftritte verlangt der Deutsche kein Geld.

ARBÖ-Ortsklubchef Norbert Unterköfler und Kärntens ARBÖ-Geschäftsführer Thomas Jank reagierten prompt. Sie haben dieser Tage für den Teufelskerl via Homepage (www.kaernten-radmarathon.at) und Facebook-Seite des ARBÖ-Radmarathons eine Spenden-Aktion gestartet. Ziel ist, genügend finanzielle Mittel aufzutreiben, damit die deutsche Radsportlegende seinen Campingbus behalten und weiterhin Gast bei großen Radsportveranstaltungen in Europa sein kann. "Didi ist nicht nur ein schillerndes Original in der Radsportszene, sondern auch ein ganz liebenswerter Mensch, den seine Gutmütigkeit aus dem Sattel zu werfen droht. Ich denke, diese Panne müsste mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung zu beheben sein", sagt Kärnten-Chef Jank. Dass jeder gespendete Euro bei Senft ankommt, wird durch ein Treuhandkonto, verwaltet von Rechtsanwalt Roland Olsacher, garantiert. Der ARBÖ eröffnet den Spendenreigen mit einem Beitrag von 500 Euro. Abgewickelt wird das Spendenprojekt über den RC ARBÖ ASKÖ Feld am See

Unterstützt wird die Teufel-in-Not-Initiative auch von Österreichs Ex-Top-Radprofi und mehrmalige Tour-de-France-Starter Peter "Paco" Wrolich. "Didi hat mit seiner Leidenschaft und mit seiner Begeisterung dem Radsport in den letzten Jahren so viel gegeben. Jetzt ist die Zeit gekommen, ihm etwas zurück zu geben", so Wrolich. Er hat bereits seine Brieftasche gezückt und für seinen "alten Freund Didi" gespendet.

Spendenkonto
Bank: Raiffeisen Bezirksbank Spittal/Drau
IBAN: AT603926705200038190
BIC: RZKTAT2K267
Treuhänder: Mag. Roland Olsacher (Olsacher&Gradnitzer Rechtsanwälte OG), Burgplatz 6/2, A - Spittal/Drau

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