Haimbuchner zu Sonntagsöffnung: Sonntag muss weiterhin der Familie gehören

Familienfeindliche Maßnahme verhindern - Arbeitsfreier Sonntag muss in Stein gemeißelt werden

Linz (OTS) - In nahezu regelmäßigen Abständen entflammt die Diskussion über eine Sonntagsöffnung. War es im Frühling 2013 noch die Handelskette "daily", die mit juristischen Findigkeiten die Öffnung ermöglichen wollte, so fordert nun SES, Betreiber der Spar Einkaufszentren, verkaufsoffene Sonntage. Dazu hält der Landesparteiobmann der FPÖ, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner unmissverständlich fest: "Der Sonntag muss weiterhin der Familie gehören. Wir lehnen diese familienfeindliche Maßnahme entschieden ab." Aus Sicht der FPÖ müsse der arbeitsfreie Sonntag in Stein gemeißelt werden. ****

Für den FP-Landeschef wäre diese Maßnahme eine Wettbewerbsverzerrung für kleine Handelsbetriebe. "Wir müssen die Arbeitnehmer in unserem Land schützen. Und da hauptsächlich Frauen im Handel tätig sind, wären in erster Linie Frauen betroffen." Ganz klar Nein sagt Haimbuchner auch zu einer etwaigen Ausdehnung der Wochenarbeitszeit bei gleichem Lohn oder Gehalt. "Wer an einem Sonntag arbeiten muss, muss dies auch entsprechend abgegolten bekommen."

Manche Dienste seien am Sonntag nötig, nennt Haimbuchner als Beispiel den Bereich des Gesundheitswesens. "Aber auch in der Gastronomie oder bei den Verkehrsunternehmen gibt es genügend Beschäftigte, die für die anderen Menschen arbeiten. Ganz klar lehne ich eine weitere Ausdehnung auf den Handel aus. Das ist nicht notwendig und nicht angebracht", schloss Haimbuchner. (schluss) bt

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