Die FinalistInnen für den Alpha 2014 stehen fest

Die Entscheidung um den diesjährigen Literaturpreis von Casinos Austria und den Büchereien Wien fällt zwischen Eva Menasse, Erwin Uhrmann und Daniel Wisser.

Wien (OTS) - Nur noch wenige Wochen, bis der Literaturpreis Alpha der Casinos Austria in seiner mittlerweile fünften Auflage vergeben wird. Die Spannung steigt, vor allem für die Schöpfer jener drei Werke, die soeben von der Fachjury auf die Liste der FinalistInnen gesetzt wurden. Eine Autorin und zwei Autoren, die nun noch einige Wochen des hoffnungsvollen Wartens vor sich haben, ehe im Rahmen der Literaturgala einer von ihnen die gewichtige Auszeichnung samt Scheck über 10.000 Euro in Empfang nehmen darf.

55 Autorinnen und Autoren haben ihre Werke heuer eingereicht. "Das zeigt, dass der Alpha nach fünf Jahren nichts an Attraktivität eingebüßt hat", freut sich dessen Initiator, Casinos Austria Vorstand Dietmar Hoscher. Gleiches attestieren die Mitglieder der Fachjury -Autor und Fachjury-Vorsitzender Paulus Hochgatterer, Falter-Kulturchef Klaus Nüchtern und Literaturjournalistin Gabriele Madeja - auch der Qualität der Einreichungen. Aus einer Shortlist mit zehn Werken, die u.a. von einer Vorjury unter Christian Jahl, Leiter der Hauptbücherei Wien, erstellt worden war, haben sie nun die drei FinalistInnen erwählt: Eva Menasse, Erwin Uhrmann und Daniel Wisser.

Eva Menasse zerlegt in "Quasikristalle" (Kiepenheuer & Witsch) die Biografie einer Frau in ihre unterschiedlichen Aspekte, zeigt sie als Mutter und Tochter, als Freundin, Mieterin und Patientin, als flüchtige Bekannte und treulose Ehefrau. Aus diesem Mosaik tritt auf magische Weise ein kühner Roman hervor, der wie nebenbei die Fragen nach Wahrnehmung und Wahrheit stellt.

Ein Mann flüchtet in ein hoch gelegenes Berghaus in den Alpen. Niemand weiß, wohin er geht. Für die Bergwirtin ist er der einzige Gast - und bleibt, bis über deren Tod hinweg. Während die karge Berglandschaft allmählich von Wiesen und Wäldern überwuchert wird, breiten sich unten Wüsten aus - die Welt geht zugrunde. Eines Tages taucht Mali, die Enkelin der alten Frau, mit ihrem edlen Freund Ludovigo im Berghaus auf. Mit seinem dritten Roman "Ich bin die Zukunft" (Limbus Verlag) hat es Erwin Uhrmann ins Finale um den Alpha 2014 geschafft.

"Ein weißer Elefant" (Klever Verlag) ist der erste Roman, der sich mit Bore-Out als spezifischem Phänomen der modernen Arbeitswelt beschäftigt. Mit seinen Texten schafft Daniel Wisser die logische Fortsetzung einzigartiger und formal konsequenter Auseinandersetzungen mit der zeitgenössischen Arbeitswelt. In seinem Roman beschreibt er den "Berufsalltag" zweier Männer, denen das Tätigkeitsfeld entzogen wurde.

Weitere Informationen und zahlreiche Fotos zum Literaturpreis Alpha finden Sie unter: www.alpha.casinos.at

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