FP-Mörz für Öffnung des Heeresspitals für die Allgemeinheit

Floridsdorf nach wie vor medizinisch unterversorgt

Wien (OTS/fpd) - Schon Mitte der 90er Jahre forderten die Freiheitlichen die Öffnung des Heeresspitales, um die krasse medizinische Unterversorgung von Floridsdorf zu lindern. Unter der FPÖ-Koalition wurde seitens des Verteidigungsministeriums die Öffnung für die Allgemeinheit eingeleitet. Dieses Bemühen scheiterte jedoch am Widerstand der Gebietskrankenkasse und insbesondere am Krankenanstaltenverbund (KAV). Das Heeresspital ist mittlerweile ein reiner Ambulanzbetrieb mit einer hohen Frequenz - etwa 40.000 Personen im Jahr. Die noch vorhandenen Betten sind Notfallsbetten und nicht zur stationären Behandlung vorgesehen, berichtet der Gemeinderat der FPÖ-Wien, Prof. Dr. Kurt Mörz.

Gegenwärtig ist das Heeresspital, so wie alle Heereseinrichtungen dem Chaos preisgegeben. Auf Grund der Unterversorgung des 21.Bezirkes an niedergelassenen Ärzten ist die Zugänglichmachung des Heeresspital als Ambulanzbetrieb für Floridsdorf nach wie vor von höchstem Interesse. Neben der besseren medizinischen Versorgungssituation im Bezirk, könnte das Heer dadurch eine, wenn auch geringe, neue Einnahmenquelle erschließen. Mörz fordert daher Verteidigungsminister Klug auf, im Zuge der vorgesehenen Reformmaßnahmen auch das Heeresspital für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. (Schluss) hn

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