Weiterer Lokalaugenschein nachdem im Lungau neuerlich ein Bär gesichtet wurde

Schwaiger: Zusammenhang mit Sichtung Ende September wahrscheinlich

Salzburg (OTS) - Nachdem am Freitag erneut gemeldet wurde, dass der Bär gesichtet wurde, fand heute, Montag, 13. Oktober, wie schon Ende September ein Lokalaugenschein durch den Bärenanwalt Dr. Georg Rauer und den Lungauer Amtstierarzt Dr. Friedrich Tockner statt. Die Schilderungen des Landwirtes, der den Bären im Göriachtal aus einer Entfernung von rund 15 Metern aus seinem Auto aus gesehen hat, wurden dabei wiederum genau erhoben und die Umgebung auf Spuren untersucht.

Landesrat Dipl.-Ing. Dr. Josef Schwaiger betont: "Wie schon bei der ersten Sichtung war es mir sehr wichtig, dass Experten die Sachlage genau untersuchen und die Details erheben. Auch bei etwaigen weiteren Fällen werden wir dafür Sorge tragen, dass jedem Hinweis nachgegangen wird. Wir werden die Bevölkerung weiterhin über den aktuellen Stand informieren."

"Wir haben uns die Sichtung nochmals ausführlich schildern lassen und die Gegebenheiten an Ort und Stelle im Göriachtal genau untersucht, um mögliche Spuren des Tieres zu erhalten. Der Landwirt konnte das Ereignis sehr konkret wiedergeben. Die nunmehr zweite Sichtung im Lungau innerhalb kurzer Zeit legt die Vermutung nahe, dass es sich um den gleichen Bären handelt, wie schon vor einigen Wochen im Süden des Bezirks. Leider haben die Bodenbeschaffenheit am Beobachtungsort und die nähere Umgebung eine Sicherung von etwaigen Spuren erschwert", so Bärenanwalt Rauer.

"DNA-Spuren konnten auch dieses Mal nicht gesichert werden. Nur so wäre es möglich, nähere Informationen über den Bären zu erhalten. So könnten etwa Rückschlüsse darüber gewonnen werden, aus welcher Population das Tier stammt und welche Herkunft es hat", stellte Landesveterinärdirektor Dr. Josef Schöchl fest.

Zwischenzeitlich auftretende Gerüchte, wonach auch der Tod eines Rindes mit der Bärensichtung in Zusammenhang stehen könnte, konnten nach den bisherigen Untersuchungen nicht bestätigt werden.

Rückfragen & Kontakt:

Landes-Medienzentrum
Information, Kommunikation, Marketing
Chefredakteurin Mag. Karin Gföllner
Tel.: (0662) 80 42 / 24 33
landesmedienzentrum@salzburg.gv.at
http://www.salzburg.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SBG0001