ÖSTERREICH: Schelling für Kehrtwende bei Neuer Mittelschule

Finanzminister: "Sind in der Sackgasse" - Und: "Steuerreform in Etappen ohne neue Steuern möglich."

Wien (OTS) - In der Sonntagsausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH setzt sich ÖVP-Finanzminister Hans Jörg Schelling für eine Bildungsreform ein. Kein gutes Haar lässt er an der Neuen Mittelschule. Schelling sagt im Interview mit ÖSTERREICH: "Dass die Neue Mittelschule in der Sackgasse ist, zeigt sich immer deutlicher. Man sollte nicht in einer Sackgasse verbleiben, sondern kehrt machen. Da muss man fähig sein sich zu bewegen."

Schelling, der das Weltbank-Treffen in Washington besuchte, "steht zum Reformpapier der Wirtschaftskammer", die sich eine gemeinsame Schule vorstellen kann.

Neuen Steuern erteilt der Minister eine Absage: "Aus meiner Sicht ist eine Steuerreform in Etappen ohne neue Steuern möglich." Schelling will einen Teil des 5-Milliarden-Volumens der Steuerreform ins Wachstum investieren: "Wir brauchen einerseits Maßnahmen, die die kalte Progression vorerst ausgleichen, um die Kaufkraft zu stärken. Andererseits aber auch Maßnahmen, die die Wirtschaft ankurbeln. Die Investitionen schwächeln, hier muss man gegensteuern."

Das ÖGB-Steuermodell hält Schelling für ein "durchaus professionell ausgearbeitetes Konzept".

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