ÖSTERREICH: Rupprechter überlegt höhere Mineralölsteuer

Umweltminister will damit Elektro-Autos attraktiver machen

Wien (OTS) - In der Sonntagsausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH lässt Umweltminister Andrä Rupprechter (ÖVP) mit einer Botschaft zur Steuerreform aufhorchen. Er will künftig auf E-Mobilität, also die Förderung von Elektroautos und alternativen Antriebssystemen, setzen und würde dafür eventuell auch einen höheren Benzinpreis in Kauf nehmen. Rupprechter bekennt: "Wir brauchen eine Steuerreform mit ökosozialer Komponente."

Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, bei der Mineralösteuer anzusetzen sagt er: "Ich will jetzt nicht einzelne Elemente rausnehmen. Aber sicherlich muss man mit Anreizsystemen operieren, um E-Mobilität zu fördern." Ob die Mineralölsteuer ein solches Anreizsystem sei? "Das ist Ihre Interpretation."

Rupprechter besuchte die R20-Klimakonferenz in Paris. Dort traf der Minister auch Arnold Schwarzenegger. Kaliforniens Ex-Gouverneur gründete die R20-Initiative, bei der Regionen ihre Klimaschutz-Aktivitäten vorstellen. Rupprechter lud Schwarzenegger bei der Konferenz nach Österreich ein: "Österreich soll mit R20 und Arnold Schwarzenegger zur Drehscheibe der Energiewende werden", so der Minister.

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