Mitterlehner: ÖVP steht für Realitäts- und Bürgernähe - FOTO

21. Bundestag der ÖVP Frauen – Vertrauen der Menschen in die Politik stärken - Dorothea Schittenhelm ist starke Stimme für die Frauen - Gratulation zu großartigem Ergebnis von 99,28 Prozent

Wien/Linz, 11. Oktober 2014 (ÖVP-PD) "Mitten im Leben" – ist das Motto des Bundestages der ÖVP-Frauen. "Dieses Motto steht sehr passend für meine Vorstellungen von der ÖVP-Politik. Es steht für Realitätsnähe und somit für Bürgernähe. Es bedeutet, nahe an den Menschen und an ihrem Alltag zu sein. Und genau dort muss die Politik ansetzen, genau dort muss die ÖVP wieder hin", sagt Bundesparteiobmann Vizekanzler Reinhold Mitterlehner beim 21. Ordentlichen Bundestag der ÖVP Frauen. Mitterlehner hebt die gute Stimmung hervor, die auch beim Bundestag eindrucksvoll spürbar sei und hält dazu fest: "Gute Stimmung heißt nicht automatisch gute Arbeit und gute Arbeit bedeutet auch nicht automatisch Stimmen. Unser Ziel muss es sein, diese gute Stimmung mitzunehmen, in unsere tägliche Arbeit einzubringen und eine Einstellung zu erzeugen, die uns nach vorne bringt." Dabei gehe es vorrangig darum, das
Vertrauen der Menschen in die Politik zu stärken. Auf Bundesebene sei lange das Gegeneinander im Vordergrund gestanden, jetzt sei das Miteinander entscheidend. "Die Bürgerinnen und Bürger wollen keinen Streit, sondern eine Regierung, die für sie arbeitet", sagt Mitterlehner. Es sei viel zu tun, etwa bei der Steuerreform: "Für eine Entlastung der Menschen brauchen wir aber nicht nur einen Rucksack voll mit Wünschen, sondern auch gefüllte Taschen. Daher gilt es, die Wirtschaft anzukurbeln und Lösungen zu erarbeiten." Lösungen gelte es auch in der Asylpolitik und bei der Reform des Bundesheeres zu finden. "Wir müssen die aktuellen Herausforderungen und Probleme der Regierung gemeinsam lösen, anstatt gegeneinander zu argumentieren. Generell muss die Devise 'Hausverstand statt Amtsverstand' Grundlage unserer Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger sein", stellt Mitterlehner klar. ****

"'Mitten im Leben' ist nicht nur ein gutes Motto, sondern auch ein guter Zeitpunkt. Man steht nicht mehr am Anfang, doch hat noch viel Zeit, Dinge zu erreichen", so Mitterlehner, der betont, dass man beim Anteil der Frauen in Führungs- und Verantwortungsfunktionen noch lange nicht am Ziel ist. "Wir stehen für respektvollen Umgang auf Augenhöhe, das gehört zu unseren Grundwerten", so der Bundesparteiobmann. Quoten oder Reißverschlusssysteme allein bringen nichts, wenn sie nicht umgesetzt würden. Dies sehe man derzeit auch an Beispielen aus anderen Parteien. Im Rahmen der "Evolution Volkspartei" sei auch
das Thema Frauen in der Politik und ihre verstärkte Einbindung und Positionierung in der ÖVP ein wichtiges Thema, dem man sich bis zum Reformparteitag im kommenden Jahr widmen werde. Dort werden auch
die Ergebnisse hinsichtlich der Hebung des Frauenanteils einfließen. Dies sei auch mit Dorothea Schittenhelm vereinbart. "Entscheidend ist, dass wir Gleichberechtigung leben und vorleben. Ich mache es in meinem Bereich. Wir alle sind gemeinsam gefordert", so Mitterlehner, der darauf verweist, dass in seinem Ressort vier von acht Sektionschefs Frauen sind und er selbst sehr darauf achte, weibliche Führungskräfte einzusetzen. Es sei wichtig, das gesamtgesellschaftliche Umdenken zu fördern und die Gleichstellung von Frauen und Männern auch in den Köpfen zu verankern. Dies sei aber nur dann möglich, wenn eine Einstellung "der Wertschätzung und des respektvollen Umgangs miteinander" auch gelebt werde. Die ÖVP stehe für Wahlfreiheit und das Ermöglichen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. "Deshalb müssen wir auch die Angebote für die Kinderbetreuung weiter ausbauen", sagt Mitterlehner.

Die ÖVP hat viel vor, betont der Parteiobmann: "Wir stehen auf einem starken Fundament, auf das wir stolz sein können. Wer Zukunft gestalten will, muss wesentliche gesellschaftspolitische Entwicklungen berücksichtigen. 'Evolution Volkspartei' ist die Entwicklung zur Weiterentwicklung der ÖVP, mit der wir die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft und eine zukunftsorientierte Politik schaffen wollen", so Mitterlehner. Ziel sei es, die Volkspartei als moderne Bewegung des 21. Jahrhunderts
zu verankern – sowohl am Land, als auch in den Städten.

"Dorothea Schittenhelm ist eine starke Politikerin, die mit vollem Einsatz im Interesse aller Frauen in Österreich arbeitet. Sie ist eine starke Stimme für die Frauen - nach außen genauso, wie immer wieder auch nach innen in die Partei. Ich gratuliere Dorothea Schittenhelm herzlich zu dem großartigen Ergebnis und ihrer Wiederwahl zur Bundesleiterin der ÖVP Frauen. Das beeindruckende Resultat von 99,28 Prozent ist Bestätigung und Bestärkung für ihr Engagement und ihren Einsatz", betont der Vizekanzler abschließend.

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